Eiersheim

49.6605555555569.5875298Koordinaten: 49° 39′ 38″ N, 9° 35′ 15″ O
Eiersheim ist ein Dorf in Tauberfranken und gehört seit der Gemeindereform vom 1. September 1971 zur Stadt Külsheim.

Blasonierung: In Silber eine blaue Traube mit grünen Blättern.
Noch zur Kurmainzer Zeit besiegelte der Amtskeller in Külsheim die von der Gemeinde ausgestellten Urkunden und Briefe, „weylen sich das Dorf keines eigenen Insigels gebraucht“ (GLA Karlsruhe: Siegelkartei und Wappenakten Tauberbischofsheim). Das Vollmachtsformular zur Gemeindehuldigung vom 14. August 1811 zeigt das heutige Wappenschild, eine Traube. Die Umschrift lautet „EYERSH. GERICHTSSIGILL“ (Eiersheimer Gerichtssiegel). In den Farbstempeln, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Gemeinde verwendet wurden, erscheint die Traube einmal im gekrönten Schild, ein anderes Mal ohne Schild. Im Zuge der Überprüfung der Wappen aller Gemeinden des Amtsbezirks Tauberbischofsheim wurde 1901 das Siegel der Gemeinde Eiersheim wegen der Krone und des Wappenschildes beanstandet. Im Juli 1901 stimmte der Gemeinderat der Neugestaltung des Wappens zu; die Darstellung der Traube wurde verbessert und die Farben festgelegt. Das neue Gemeindewappen wurde ab Mai 1902 verwendet. 1938 und 1958 verwendete die Gemeinde vorübergehend Farbstempel mit der Traube im gekrönten Schild.
Eiersheim wurde erstmals 1233 urkundlich erwähnt. In einer weiteren Urkunde aus dem Jahr 1248 wird der Name des Ortes Eiersheim als „Iserhem“ aufgeführt (= „Heim des Iser“), 1381 als „Yershen“ und „Eyershaim“.
In frühester Zeit gehörte das Dorf den Grafen von Wertheim, später den Herren von Rieneck. Danach war es von 1582 bis 1803 kurmainzisch und bis 1806 leiningisch. Im gleichen Jahr kam der Ort zum Großherzogtum Baden. Seit der Auflösung des Amts Külsheim am 23. Dezember 1813 zählte Eiersheim zum Amt Tauberbischofsheim, welches wiederum im Main-Tauber-Kreis aufging.
Die Eiersheimer Gemarkung war früher reichlich mit Rebstöcken bepflanzt. In einer alten Chronik ist vermerkt, dass der Eiersheimer Wein einst auf der kaiserlichen Tafel in Frankfurt am Main aufgetragen worden ist.
Auf der Höhe südlich des Dorfes sieht man dicht beieinander drei alte Bildstöcke. An der Stelle, an der die alte Straße nach Wolferstetten von der Hohen Straße abzweigt, stand ehemals der „Geleitsbaum“. Bis hierher hatte Bischofsheim zur Sicherung des Verkehrs auf dieser Straße das Geleit zu geben; von da ab war Külsheim für den Schutz verantwortlich. Der gesamte Fuß – und Fahrwerksverkehr von Tauberbischofsheim nach Miltenberg nahm damals diese Strecke am Landturm bei Wolferstetten vorbei. Die heutige Straße nach Külsheim durch das untere Taubenloch ist erst vor etwa hundert Jahren erbaut worden.
Weit überwiegend (95 %) ist die Bevölkerung katholisch und im übrigen evangelisch oder konfessionslos.
Auf der Gemarkung Eiersheim entspringt der Maisenbach, Namensgeber des Tals, durch das er fließt, der in Gamburg an der Dorfmühle in die Tauber mündet. Bei einer Unwetterkatastrophe im Mai 1911 führte der sonst so ruhige Bach gewaltige Wassermassen mit sich und richtete bei der genannten Mühle große Verheerungen an.
Eiersheim, Kirche St. Margaretha, Außenansicht
Eiersheim, Kirche St. Margaretha, Innenansicht
Eiersheim, Kirche St. Margaretha, Gotisches Maßwerkfenster in der Taufkapelle des Turmes
Eiersheim, Kirche St. Margaretha, Barocke Statue des Viehpatrons St. Wendelin
Die Kirche St. Margaretha wurde 1831 im Empirestil erbaut und hundert Jahre später erneuert. In ihrem nördlich vom Langhaus stehenden Turm befindet sich ein Rest des alten, bereits 1515 beglaubigten Gotteshauses. An der Nordwand der Kirche steht ein frühgotisches Sakramentshäuschen. Die alten Glocken aus den Jahren 1494 und 1506 haben beide Weltkriege überstanden; sie stammen von dem Heidelberger Glockengießer Lachmann, der um 1520 gestorben ist. Sie zeigen eine gotische Beschriftung mit kleinen Buchstaben, die so genannte Minuskelschrift.
Im Dorf haben sich noch typische historische Fachwerkbauten der tauberfränkischen Region erhalten. Besonders sehenswert ist ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1712.
Im Jahr 2007 eröffnete der Heimatverein ein Dorfmuseum in Eiersheim. Es befindet sich in einem alten Wohnhaus mit anliegender Scheune und wurde durch ehrenamtliche Arbeit und Spenden neu eingerichtet. Das Dorfmuseum dokumentiert das Leben und Arbeiten in einem Eiersheimer Wohnhaus um das Jahr 1900 und kann besichtigt werden.
Eiersheim | Hundheim | Külsheim | Steinbach | Steinfurt | Uissigheim

Yakov Springer

Yakov Springer (* 1921 in Polen; † 6. September 1972 in Fürstenfeldbruck) war ein israelischer Kampfrichter, der bei der Geiselnahme von München durch palästinensische Terroristen ermordet wurde.
Springer wuchs in Polen auf und floh im Alter von 18 Jahren in die Sowjetunion, nachdem deutsche Truppen im September 1939 sein Heimatland überfallen hatten. Während er den Zweiten Weltkrieg in Moskau überlebte, wurde seine gesamte Familie – Brüder, Schwestern, sein deutschstämmiger Vater und seine Mutter – ermordet. Einzelnen Berichten zufolge lebte Yakov Springer ab 1940 im Warschauer Ghetto; bei dessen Errichtung befand er sich jedoch bereits in der sowjetischen Hauptstadt.
In Moskau lernte er seine spätere Frau Rosa kennen. Nach dem Krieg zog er mit ihr nach Warschau, wo er – als einziger Jude seiner Generation – die Sportakademie besuchte. Anschließend hatte er eine Position im polnischen Sportministerium inne, ehe er 1957 mit seiner Frau und zwei Kindern nach Israel übersiedelte. Hier war er als Pionier im Bereich des Gewichthebens tätig. Er arbeitete sowohl als Trainer als auch als Kampfrichter. In der letztgenannten Funktion wurde er zu den Olympischen Sommerspielen 1964 und 1968 eingeladen.
Als bekannt wurde, dass er auch bei den Olympischen Spielen in München eingesetzt werden sollte, kämpfte er nach Angaben seiner Tochter Mayo mit gemischten Gefühlen. Einerseits konnte er nicht vergessen, dass die Deutschen seine Familie ausgelöscht hatten, andererseits empfand er seine Teilnahme an den Spielen als symbolische Geste des Widerstandes und des Triumphes, da es den Nationalsozialisten nicht gelungen war, auch ihn zu töten.
In den frühen Morgenstunden des 5. September 1972 drangen palästinensische Terroristen der Organisation Schwarzer September in das Quartier der israelischen Mannschaft ein und töteten den Trainer Mosche Weinberg und den Gewichtheber Josef Romano. Sie nahmen Springer und acht weitere Mitglieder der israelischen Delegation als Geiseln. Bei dem missglückten Befreiungsversuch auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck starb Springer im Alter von 51 Jahren durch die Waffe eines Geiselnehmers.
Meldungen der New York Times, wonach Springer und der Kampfrichter Yossef Gutfreund als heimliche Sicherheitskräfte der israelischen Mannschaft in München fungiert hätten, wurden später von israelischen Vertretern des IOC zurückgewiesen.

Rumänische Nationalbank

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www.bnr.ro
Die Rumänische Nationalbank (Rumänisch: Banca Națională a României) ist die zentrale Notenbank von Rumänien. Der Hauptsitz der Bank befindet sich in Bukarest. Sie ist Mitglied im Europäischen System der Zentralbanken.

Das Startkapital der rumänischen Nationalbank betrug 30 Millionen Lei, von denen 10 Millionen aus staatlichen Mitteln bereitgestellt wurden.
Die Geschäftsführung der Bank von Rumänien wird in einem Autonomiegesetz geregelt. Sie besteht aus
Der Gouverneur wird vom Rumänischen Parlament ernannt. Aktueller Gouverneur ist Mugur Isărescu.
Die Zentralbank verfolgt eine flexible Wechselkurspolitik und konzentriert sich auf den Kampf gegen die Inflation.
Zu den Aufgaben der Zentralbank gehört die Umsetzung von geldpolitischen Beschlüssen des EZB-Rates, die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Verwaltung der nationalen Devisenreserven sowie die Erstellung der nationalen Zahlungsbilanz (Erhebung der notwendigen statistischen Daten).
44.43259444444426.099397222222Koordinaten: 44° 25′ 57,34″ N, 26° 5′ 57,83″ O

Burg Greetsiel

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Burg Greetsiel
Die Burg Greetsiel war die Stammburg der ostfriesischen Grafen- und Fürstenfamilie Cirksena. Sie lag im Zentrum des ostfriesischen Dorfes Greetsiel im Landkreis Aurich in Niedersachsen.
Eine erste Häuptlingsburg, das sogenannte olde huus in Greetsiel wurde zwischen 1362 und 1388 von der ostfriesischen Häuptlingsfamilie der Cirksena erbaut. Ursprünglich hatte die Familie ihren Sitz im zwei Kilometer südlich gelegenen Appingen. Nachdem dort der Zugang zum offenen Meer verlandete, verlegten die Haro Edzardsna den Sitz der Familie an das kurz zuvor errichtete Siel. Im Zuge des Aufstiegs der Cirksena zur führenden Häuptlingsfamilie ließ Ulrich Cirksena die Burg zwischen 1457 und 1460 zu einer Vierflügelanlage mit Wehrturm ausbauen. Am 23. Dezember 1464 wurde Ulrich durch Kaiser Friedrich III. in den Reichsgrafenstand erhoben und mit Ostfriesland belehnt. Auch nach der Verlegung des Regierungssitzes nach Emden und später nach Aurich zählte die Burg zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Im Zuge der Geldrischen Fehde nahm Balthasar von Esens 1534 die Burg Greetsiel ein und behielt sie als Faustpfand für den Friedensschluss. 1462 wurde hier Graf Edzard der Große geboren. Unter seiner Herrschaft gelang dem Grafenhaus der größte Ausbau ihres Machtbereiches.
Nach der Emder Revolution mussten die Cirksena im Vertrag von Greetsiel anerkennen, dass in Emden nur noch die reformierte Religion gelehrt werden durfte. 1609 besetzten Truppen der Stadt Emden den Ort und die Burg nach Streitigkeiten der Landstände und dem Grafen Enno III.
1684 geriet Christine Charlotte von Württemberg als Regentin von Ostfriesland abermals in schwere Konflikte mit den Ständen, als sie versuchte, Ostfriesland in einen absolutistischen Staat zu verwandeln. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurden auswärtige Mächte als Bündnispartner der Konfliktparteien in Ostfriesland aktiv. Auf Seiten der Fürstin standen damals die Niederlande, während die Stände den Großen Kurfürsten als Vorsitzenden des westfälischen Reichskreises anriefen. Am 6. November wurde die Burg in Greetsiel nach sechstägiger Belagerung durch 300 Mann regulärer brandenburgischer Regimenter eingenommen. Sie sollten dort eine dauerhafte brandenburgische Garnison einrichten, die fortan aus 200 Mann bestand und gemäß vertraglicher Vereinbarungen von den Ständen und den Ort Greetsiel getragen werden sollte. 1692 wurde die Stationierung der brandenburgischen Truppen in Greetsiel aber bereits wieder aufgegeben.
Nach dem Aussterben des ostfriesischen Grafenhauses und dem Machtantritt der Preußen im Jahre 1744 wurde die Burg ab 1755 zunächst als Zuchthaus genutzt und 1777 dann auf Abbruch verkauft. Erhalten ist heute nur noch das Schatthaus, der ehemalige Wirtschaftshof der Burg.

Stromlaufplan

Ein Stromlaufplan, auch Schaltbild oder auch Schaltplan ist eine in der Elektrotechnik und der Elektroinstallationstechnik genutzte grafische Darstellung einer elektrischen Schaltung meist auf der Ebene einzelner Module oder im Bereich der Elektroinstallationstechnik genutzter Elemente wie Schalter, Schmelzsicherungen, Schütz, Elektromotoren oder Glühlampen. Sie berücksichtigt nicht die reale Gestalt und Anordnung der Bauteile, sondern ist eine abstrahierte Darstellung der elektrischen Funktionen und der Stromverläufe.
Ein Stromlaufplan wird in der Regel als Dokument verstanden, welches sich an den Kunden, an eine Genehmigungsbehörde, an den Erbauer oder an den Wartungselektriker wendet. Bei den verwendeten Symbolen liegt teilweise eine Überschneidung mit den in der Elektronik verwendeten Schaltplänen vor.

Es werden (meist genormte) Symbole verwendet. Hinzu kommt ein Bezeichnungssystem, bei dem jedes Bauteil einer Gruppe zugeordnet wird und schließlich eine Identifikationsnummer erhält. Referenzangaben ermöglichen das schnelle Auffinden innerhalb des Plans.
Stromlaufpläne sollen definitionsgemäß die ausgeschaltete, energielose und leere Situation der zugehörigen Maschine oder Anlage darstellen. Wird hiervon abgewichen, dann muss dies durch einen schriftlichen Hinweis erklärt werden (z. B. „Behälter gefüllt“). Stromlaufpläne gehören zu den funktionsbezogenen Dokumenten nach DIN EN 61082. Diese Pläne entstehen zu Beginn des Entwurfes einer Anlage, eines Gerätes oder einer Baugruppe und werden später auch für Reparaturen und Wartungen benötigt.
Elektrische Stromlaufpläne können individuell, firmenspezifisch oder nach Normen erstellt werden, zu denen beispielsweise folgende aktuelle Normvorgaben existieren:
Die Elemente des Stromkreises (elektrische Betriebsmittel und Leitungen) werden durch genormte Schaltzeichen, auch Symbole genannt, repräsentiert. Sie können die Gesamtheit oder Teilbereiche wie z. B. Arbeitsschaltkreise oder nur Steuerschaltkreise, die Schritte des Arbeitsablaufs, die Bauteile der Schaltung mit ihrer Kennzeichnung sowie die Leitungen und Verbindungen darstellen. Die räumliche Anordnung der Bauteile wird in der Regel nicht berücksichtigt.
In der industriellen Produktion können die Schaltpläne noch mit weiteren Dokumenten wie Bestückungsplänen, Verdrahtungsplänen, Klemmenplänen etc. ergänzt werden.
Einige typische Ausführungsarten von Schaltplänen in der Elektroinstallationstechnik kommen in der Praxis besonders häufig vor:

Claudio Raneri

Claudio Raneri (* 12. September 1967 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Opernregisseur, Theaterwissenschaftler und Pädagoge.
Erste Einweisungen in die Instrumentallehre und Musikgeschichte erhielt Raneri von der Violinistin und Musikpädagogin Marianne Pielsticker. Durch seine Vorträge in Kulturgeschichte, Literatur und Oper während der Gymnasialzeit und seine Begeisterung für die Dramaturgie und Regie wurde schließlich das renommierte MiR (Musiktheater im Revier) auf ihn aufmerksam. Nach Abschluss seines Abiturs begann er dort 1987 ein Regiepraktikum bei Herbert Wernicke und eine Dramaturgiemitarbeit. Von 1989 bis 1995 studierte er Germanistik und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Schon währenddessen wurde er Regieassistent an der Komischen Oper Berlin unter Harry Kupfer und Christine Mielitz. 1994 bis 1998 übernahm er die Produktionsleitung der beiden Musicals Elisabeth und Anatevka bei den Vereinigten Bühnen Wien. Darauf folgten Produktionen für die Scottish Opera und die Universität Glasgow. 2001 bis 2007 war er Regieassistent und Direttore di Ripresa in zahlreichen namhaften Opernproduktionen von Pesaro bis Tokyo. Sein erfolgreiches Debüt als Regisseur folgte 2010 mit Rossinis Otello in Lausanne.
Sein persönlicher Stil ist geprägt von der historisch-kritischen Betrachtungsweise der ostdeutschen Musiktheater-Regieschule und von seinen künstlerischen Wegbereitern Herbert Wernicke, Harry Kupfer, Christine Mielitz und Giancarlo del Monaco.

Bahnstrecke Landsberg am Lech–Schongau

Die Bahnstrecke von Landsberg am Lech nach Schongau über Fuchstal, Denklingen und Hohenfurch, auch Fuchstalbahn genannt, ist eine Bahnstrecke, die im Hinblick auf den Güterverkehr errichtet wurde, so dass die meisten Bahnhöfe über einen Kilometer vom namensgebenden Ort entfernt sind.

Am 1. November 1872 wurde die Bahnstrecke Buchloe–Kaufering–Landsberg am Lech eröffnet. Damit erhielt Landsberg Anschluss an die Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Die Teilstrecke Buchloe–Kaufering wird heute zur bayerischen Allgäubahn gerechnet. Die restlichen 4,83 Kilometer führen von Kaufering nach Landsberg am Lech. Die Fuchstalbahn führt 28,71 Kilometer weiter bis Schongau und wurde am 16. November 1886 für den Verkehr freigegeben.
Schon 1877 wurde eine Verbindungsbahn Kaufering–Bobingen(–Augsburg) eröffnet. Damit wurde der Bahnhof Landsberg am Lech zur Nahtstelle zwischen der Lechfeldbahn Augsburg–Landsberg und der Fuchstalbahn Landsberg–Schongau.
Von 1907 bis 1929 bestand am Bahnhof Kinsau Anschluss zur Kinsauer Zahnradbahn, die als Werkbahn die am Lech gelegene Holzstofffabrik mit der Fuchstalbahn verband.
1984 wurde der regelmäßige Personenverkehr auf dieser Strecke eingestellt, während der Güterverkehr seit 1998 von der Augsburger Localbahn kontinuierlich durchgeführt wird.
Die Streckenbesitzerin DB Netz sanierte 2010–2013 den Großteil der Strecke und tauschte hierzu Gleise und Schwellen aus. Dabei wurden im Oktober 2013 die vorhandenen Reste des Bahnsteigs im ehemaligen Bahnhof Hohenfurch abgebaut.
Im Kontrast zum immer weiter steigenden Verkehrsaufkommen auf der parallel verlaufenden B 17 und der positiven Wanderungsbilanz in die Regionen um München, insbesondere der Region Lech, fordert die Initiative Fuchstalbahn e. V. seit einiger Zeit die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Strecke und organisiert hin und wieder Sonderfahrten in Kooperation mit Eisenbahnverkehrsunternehmen sowohl mit historischen Dampfzügen als auch mit modernen Triebzügen (so an den Sommerferienwochenenden 2009 mit einem Triebwagen der Bayerischen Regiobahn), seit Juli 2015 auch mit einem historischen Schienenbus der Baureihe VT 98.
Auch der Landkreis Landsberg am Lech unterstützt diese Forderungen. Bedenken wurden jedoch in der Stadtverwaltung von Landsberg am Lech u. a. wegen der dadurch häufiger geschlossenen Bahnschranken über Hauptverkehrsstraßen im Stadtbereich geäußert. Bereits 2002 hatte ein Gutachten eine Reaktivierung des Personenverkehrs positiv bewertet, die bayerische Staatsregierung lehnte jedoch die Reaktivierung wegen der seinerzeit auf 10–13 Millionen Euro bezifferten Kosten zur Wiedererrichtung der Infrastruktur ab. Aktuell werden die Infrastrukturkosten – Errichtung der benötigten Haltepunkte, Sicherung der Bahnübergänge und entsprechende Sicherungstechnik (Streckenstellwerk) – auf etwa 20 Millionen Euro geschätzt, die zu erheblichem Teil von den beteiligten Gemeinden zu tragen wären. Mitte 2013 wurde die Einholung eines aktualisierten Gutachtens diskutiert, das je zur Hälfte vom Landkreis Landsberg und vom Landkreis Weilheim-Schongau finanziert werden und 2014 vorliegen sollte. Mit Stand Dezember 2013 war es jedoch nicht in Auftrag gegeben. Im Februar 2014 äußerte sich der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann ablehnend zu einer Mitwirkung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft an einem solchen Gutachten.
Es gibt Überlegungen, die auf der Pfaffenwinkelbahn von Weilheim zum Bahnhof Schongau verkehrenden Züge auf der Trasse der Fuchstalbahn nach Norden zu einem neuen, beim Schongauer Krankenhaus gelegenen Haltepunkt Schongau-Nord weiterfahren zu lassen.

Paul Putzig

Paul Putzig (* 3. Oktober 1903 in Gelsenkirchen; † 12. Juli 1975 in Hamm) war ein deutscher Politiker (SPD).

Nach dem Volksschulabschluss absolvierte Putzig eine kaufmännische Lehre. Anschließend besuchte er die Volksschule und belegte Fortbildungslehrgänge. Er war bis 1933 Mitglied des Alten Bergarbeiterverbandes, schloss sich nach 1945 dem DGB an und wurde Abteilungsleiter. Im Sommer 1953 wurde er Mitglied des Oberverwaltungsgerichtes Münster.
Putzig war zunächst Mitglied der USPD und trat 1922 in die SPD ein.
Putzig war seit 1946 Ratsmitglied der Gemeinde Heessen und Kreistagsmitglied des Landkreises Beckum. Dem Deutschen Bundestag gehörte er vom 13. Februar 1954, als er für den verstorbenen Abgeordneten Robert Görlinger nachrückte, bis 1957 an. Er war über die Landesliste Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen.
Putzig amtierte von 1946 bis 1948 sowie erneut seit 1952 als Bürgermeister der Gemeinde Heessen. Von 1948 bis 1952 war er stellvertretender Landrat des Kreises Beckum.

NGC 5086

NGC 5086 ist ein aus zwei Sternen bestehendes Asterismus im Sternbild Zentaur (Rektaszension: 13:20:59.3; Deklination: -43:43:43). Es wurde am 3. Juni 1834 von John Herschel bei einer Beobachtung mit einem 18-Zoll-Spiegelteleskop von ihm mit „extremely faint, round; 15 arcseconds. The second of a group of four“ beschrieben, irrtümlich für eine Galaxie gehalten und erlangte so einen Eintrag in den Katalog. Die Galaxien in dieser Gruppe sind NGC 5082, NGC 5090 und NGC 5091.
Gesamtliste
NGC 5062 | NGC 5063 | NGC 5064 | NGC 5065 | NGC 5066 | NGC 5067 | NGC 5068 | NGC 5069 | NGC 5070 | NGC 5071 | NGC 5072 | NGC 5073 | NGC 5074 | NGC 5075 | NGC 5076 | NGC 5077 | NGC 5078 | NGC 5079 | NGC 5080 | NGC 5081 | NGC 5082 | NGC 5083 | NGC 5084 | NGC 5085 | NGC 5086 | NGC 5087 | NGC 5088 | NGC 5089 | NGC 5090 | NGC 5091 | NGC 5092 | NGC 5093 | NGC 5094 | NGC 5095 | NGC 5096 | NGC 5097 | NGC 5098 | NGC 5099 | NGC 5100 | NGC 5101 | NGC 5102 | NGC 5103 | NGC 5104 | NGC 5105 | NGC 5106 | NGC 5107 | NGC 5108 | NGC 5109 | NGC 5110 | NGC 5111

Haren (Ems)

Haren (Ems) ist eine Stadt an der Ems im Westen Niedersachsens im Landkreis Emsland mit rund 23.400 Einwohnern auf 208,8 km².

Haren (Ems) liegt im zentralen Teil des Emslandes zwischen Meppen und Papenburg an der Ems. Die Gemeinde grenzt mit den Ortschaften Rütenbrock, Schwartenberg, Lindloh und Fehndorf direkt an die Niederlande. Haren liegt wie das restliche Emsland nur wenige Meter über dem Meeresspiegel.
Haren grenzt im Norden an die Samtgemeinde Lathen, im Osten an die Samtgemeinde Sögel, im Süden an die Stadt Meppen und die Gemeinde Twist sowie im Westen an die niederländische Gemeinde Vlagtwedde.
Die Stadt Haren (Ems) besteht aus der Kernstadt sowie den folgenden zehn Ortschaften:
Altenberge, Emen-Raken, Emmeln, Erika, Fehndorf, Landegge, Lindloh-Schwartenberg, Rütenbrock, Tinnen und Wesuwe.
Haren wurde erstmals vor fast 1200 Jahren in einem Corveyer Register urkundlich erwähnt. 1304 wurde die Existenz einer Burg erwähnt, die von ihrem Besitzer dem Bischof von Münster als „offenes Haus“ überlassen werden musste. Bereits um 1000 wurde in Haren ein Corveyer Haupthof erwähnt, der vielleicht mit dieser Burg identisch ist. Ende des 12. Jahrhunderts ging die Besitzung in tecklenburgischen Besitz über. Die Gräfin Jutta von Vechta-Ravensberg verkaufte 1252 ihre Besitzungen an den Bischof Otto II. von Münster, sodass Haren Teil des Niederstifts Münster wurde.
Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde Haren fast vollständig zerstört, konnte sich aber bald erholen und wurde zum Zentrum der Püntenschifffahrt auf der Ems. 1803 wurde der Ort auf Grund der Beschlüsse des Reichsdeputationshauptschlusses dem Herzog Ludwig Engelbert von Arenberg als Ersatz für den Verlust seiner linksrheinischen Gebiete zugeteilt. Haren gehörte nun zum Herzogtum Arenberg-Meppen. 1810 wurde Haren Teil des französischen Kaiserreichs. Im Wiener Kongress wurde das Herzogtum Arenberg-Meppen dem Königreich Hannover zugeteilt, das 1866 zur preußischen Provinz wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete Haren von 1945 bis 1948 unter dem Namen Maczków als DP-Lager vorübergehend das politische und kulturelle Zentrum eines polnischen Besatzungsgebiets im Emsland. Die Bevölkerung setzte sich aus etwa 30.000 ehemaligen Zwangsarbeitern der Emslandlager und 18.000 polnischen Soldaten zusammen. Die eingesessene Bevölkerung Harens musste innerhalb von 24 Stunden den Ort verlassen und fand Unterkunft in den Nachbarorten. Anfangs nannte man die Stadt Lwów, jedoch bereits nach einem Monat änderte man auf Druck der sowjetischen Alliierten, die die ostpolnische Stadt Lwów (Lemberg) besetzten, den Namen in Maczków nach dem polnischen General Stanisław Maczek, der mit seiner Panzerbrigade die umliegenden Gefangenenlager befreit hatte. Am 10. September 1948 verließen die letzten Polen Haren, hauptsächlich nach Polen oder in die Commonwealth-Staaten.
Nach der Zerschlagung des Landes Preußen gehörte Haren ab 1946 zum neu geschaffenen Land Niedersachsen.
1956 schlossen sich die Gemeinden Haren und Altharen zur Gemeinde Haren zusammen. Am 3. Dezember 1965 wurde das Stadtrecht verliehen. Im Rahmen der Gemeindereform in Niedersachsen schlossen sich in einem Zwischenschritt die Gemeinde Landegge und die Stadt Haren (Ems) für kurze Zeit zu einer Samtgemeinde zusammen. Am 1. März 1974 trat im Altkreis die Gemeindereform in Kraft, durch die zwölf Gemeinden im Nordwesten des Altkreises Meppen (Altenberge (1), Emen (2), Emmeln (3), Fehndorf (4), Haren (Mitte), Landegge (5), Lindloh (6), Raken (7), Rütenbrock (8), Schwartenberg (9), Tinnen (10) und Wesuwe (11)) aufgelöst und zur Einheitsgemeinde Stadt Haren (Ems) zusammengeschlossen wurden. Die neugebildete Stadt Haren (Ems) hat rund 16.500 Einwohner und 208,62 km² Fläche.
Im Rahmen der niedersächsischen Kreisreform am 1. August 1977 wurden die ehemaligen Landkreise Lingen, Meppen und Aschendorf-Hümmling zum Landkreis Emsland vereinigt.
Für das 12. Jahrhundert ist ein Ministerialengeschlecht namens „von Haren“ dokumentiert, das die Burg Haren bewohnte. Die Burg soll 1304 dem Bischof von Münster verkauft worden sein. Nachkommen des vormals in Haren ansässigen Geschlechts „von Haren“ (mit drei Spindeln im Familienwappen) saßen von 1591 bis 1793 auf Burg Hopen in Lohne (Oldenburg).
Der Stadtrat der Stadt Haren (Ems) besteht aus 34 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.001 und 25.000 Einwohnern. Die 34 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.
Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Markus Honnigfort (CDU).
Nach der Kommunalwahl am 11. September 2011 haben sich drei Fraktionen, bzw. Gruppen gebildet:
Bürgermeister ist Markus Honnigfort (CDU). Er wurde bei der Kommunalwahl vom 11. September 2011 mit einem Ergebnis von 76,64 % im Amt bestätigt.
Das Wappen der Stadt Haren (Ems) zeigt im blauen Schild in Form eines Sechspasses angeordnet drei silberne Segel mit silbernen Wimpeln an goldenem Mast und drei goldene Windmühlenflügel.
Die Stadtflagge ist in den Farben Blau-Gold längsgestreift und in der Mitte mit dem Stadtwappen belegt.
Bekanntestes Wahrzeichen der Stadt ist die katholische St.-Martinus-Kirche, die im Volksmund Emslanddom genannt wird. Der neubarocke Dom wurde vom Dombaumeister Wilhelm Sunder-Plaßmann aus Münster entworfen und überragt mit seiner 58 Meter hohen, grünen Kuppel die Stadt. Die St.-Martinus-Kirche ist von 1908 bis 1911 errichtet worden und integriert den Westturm der alten Kirche von 1853/54.
Im Haren-Rütenbrock-Kanal sind einige Museumsschiffe zu besichtigen, die die Schifffahrtsgeschichte der Stadt aufzeigen. So sind die Spitzpünte Helene von 1890, die für die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bautypische eiserne Emspünte Haren I und das Wattmotorschiff Thea Angela zu besichtigen.
Rund um das Schloss Dankern befindet sich ein großes Ferienparkgelände mit einem der größten Spielplätze Deutschlands.
Von der um 1178 erbauten Stiftsburg Landegge blieb nur der Burghügel im Dorf Landegge erhalten. Das Haus Landegge ist ein Herrensitz, der 1695 für Wilhelm Diedrich von Schade errichtet wurde. Nach 1756 wechselten die Besitzer häufig. Der Gutshof beherbergt heute eine Ferien- und Reitanlage.
Ab 1977 verkehrte das 1949 gebaute Fahrgastschiff Amisia von Haren aus auf der Ems. Im September 2009 wurde es nach Maastricht verkauft und durch ein gleichfalls auf den Namen Amisia getauftes Nachfolgeschiff ersetzt.
In der Nähe der B 408 und Landegges befindet sich eine im Volksmund Mersmühle genannte Kappenwindmühle aus dem Jahr 1825. Die Mühle und die historischen Müllergebäude aus dem 19. Jahrhundert können besichtigt werden.
In der Stadt Haren (Ems) gibt es acht Kindergärten, acht Grundschulen, zwei Oberschulen, eine Förderschule und ein Gymnasium. Des Weiteren befindet sich eine Außenstelle der Volkshochschule Meppen in der Innenstadt. Sechs katholische Kirchengemeinden und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde unterhalten öffentliche Büchereien. Die KÖB St. Martinus, die als Hauptbücherei über mehr als 10.000 Medien verfügt, befindet sich im Bischof-Demann-Haus am Kolpingplatz. In verschiedenen Sportvereinen gibt es vielfältige Sportangebote.
Bekannt ist Haren (Ems) als Schifferstadt und größtes touristisches Reiseziel im Emsland. Heute haben mehr als 20 Reedereien in Haren ihren Geschäftssitz und bereedern zusammen eine Flotte von über 250 See- und Küstenschiffen. Zudem sind in Haren rund 50 Binnenschiffe beheimatet, die sich in der Regel im Besitz einzelner Partikuliere befinden. Damit gehört die Stadt Haren zu den drei größten Schifffahrtsstandorten in Deutschland. Die Stadt hat vier Häfen: Eurohafen Emsland, Alter Hafen, Neuer Hafen sowie den Yachthafen „Emspark“, der an ein neues Wohngebiet angeschlossen ist.
Einer der wichtigsten Arbeitgeber ist die Emsland Frischgeflügel GmbH.
Haren kann über die Bundesautobahn 31 und die Bundesstraße 70 erreicht werden. Der Ortsteil Emmeln liegt an der 1855 eröffneten Eisenbahnlinie Münster – Emden (Emslandstrecke), dort halten im Bahnhof Haren stündlich die Regional-Express-Züge Richtung Rheine und Leer (RE 15 Emsland-Express). Haren liegt an der Ems, die zwischen der Nordsee und Meppen schiffbar ist. Ab Meppen wird sie über den Dortmund-Ems-Kanal mit dem Ruhrgebiet verbunden.
Zwischen den Städten Haren und Meppen ist 2007 der Eurohafen Emsland als Stichhafen entstanden.
Den Radtouristen stehen neben der Dortmund-Ems-Kanal-Route, ein rund 350 km langer und quasi steigungsfreier Radfernweg der das Ruhrgebiet mit der Nordseeküste verbindet, weitere lokale Rundtouren zur Verfügung. Die Pünten-Tour (67 km), die 2-Länder-Tour (45 km) und die Dörfer-Tour (43 km).
Der Brandschutz und die allgemeine Hilfe im Stadtgebiet werden durch die Freiwillige Feuerwehren Haren und Rütenbrock gewährleistet.
Die Feuerwehrleute werden über Funkmeldeempfänger und gleichzeitig via SMS, gezielt nach Alarmstichworten, aus der zentralen Feuerwehreinsatzleitstelle des Landkreises Emsland rechnergestützt alarmiert. Diese beiden Feuerwehren rücken jährlich etwa 200 Mal zu Hilfeleistungen und Bränden aus. Sie leisten auch überörtliche Einsätze, nicht nur im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe, sondern unterstützen mit ihren Taucher- oder Gefahrstoffgruppen andere Feuerwehren bzw. Städte und Gemeinden im Kreisgebiet. Die Rütenbrocker Feuerwehr rückt zudem auch in die benachbarte Niederlande aus. Für ihre Aufgaben stehen den beiden Feuerwehren ein Fahrzeugpark mit 12 Einsatzfahrzeugen, zwei Rettungsbooten und diversen Anhängern zur Verfügung.
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