Čakov u Českých Budějovic

Čakov (deutsch Groß Cekau, auch Großtschekau) ist eine tschechische Gemeinde mit 238 Einwohner (31. Dezember 2007). Sie liegt 12 km westlich von České Budějovice in 450 m ü.M., am Rande des Blanský les im Okres České Budějovice. Östlich fließt der Dehtářský potok.
Ähnlich wie das 2,5 km westliche Holašovice ist das 1262 erstmals erwähnte Čakov ein typisches Dorf mit alten Bauernhäusern.
Das Zentrum des Dorfes bildet die frühgotische St.-Linhardskirche, in der sich das Grabmal des Jiří Čakovec von Bohuslavice aus dem Jahre 1529 befindet. Weitere Plastiken aus dem 16. Jahrhundert, die die heiligen Linhart, Prokop und Korbinian darstellen, sowie eine Statue der Madonna aus dem 15. Jahrhundert sind heute in der Alšova jihočeská galerie auf Schloss Hluboká nad Vltavou ausgestellt.
Im Norden der Gemeinde liegt das Erholungsgebiet am Teich Dehtář.
Zur Gemeinde Čakov gehören die Ortsteile Holubovská Bašta (Baschten) und Čakovec (Klein Cekau, Kleintschekau).
Adamov | Bečice | Borek | Borovany | Borovnice | Boršov nad Vltavou | Bošilec | Branišov | Břehov | Budweis | Čakov | Čejkovice | Čenkov u Bechyně | Čížkrajice | Dasný | Dívčice | Dobrá Voda u Českých Budějovic | Dobšice | Dolní Bukovsko | Doubravice | Doudleby | Drahotěšice | Dražíč | Dříteň | Dubičné | Dubné | Dynín | Habří | Hartmanice | Heřmaň | Hlavatce | Hlincová Hora | Hluboká nad Vltavou | Homole | Horní Kněžeklady | Horní Stropnice | Hosín | Hosty | Hradce | Hranice | Hrdějovice | Hůry | Hvozdec | Chotýčany | Chrášťany | Jankov | Jílovice | Jivno | Kamenná | Kamenný Újezd | Komařice | Kvítkovice | Ledenice | Libín | Libníč | Lipí | Lišov | Litvínovice | Ločenice | Mazelov | Mladošovice | Modrá Hůrka | Mokrý Lom | Mydlovary | Nákří | Nedabyle | Neplachov | Nová Ves | Nové Hrady | Olešnice | Olešník | Ostrolovský Újezd | Petříkov | Pištín | Planá | Plav | Radošovice | Roudné | Rudolfov | Římov | Sedlec | Slavče | Srubec | Staré Hodějovice | Strážkovice | Strýčice | Střížov | Svatý Jan nad Malší | Ševětín | Štěpánovice | Temelín | Trhové Sviny | Týn nad Vltavou | Úsilné | Včelná | Vidov | Vitín | Vlkov | Vrábče | Vráto | Všemyslice | Záboří | Zahájí | Závraty | Zliv | Zvíkov | Žabovřesky | Žár | Žimutice

William Kristol

William „Bill“ Kristol (* 23. Dezember 1952 in New York City) ist ein US-amerikanischer politischer Kommentator und Kolumnist.
Kristol ist Sohn von Irving Kristol und dessen Gattin Gertrude Himmelfarb. Er wird, wie sein Vater, zu den bedeutendsten Protagonisten des Neokonservatismus in den USA gezählt. Kristol setzt sich leidenschaftlich für Israel ein und plädiert für die militärisch gestützte Hegemonie der USA weltweit sowie für die umfassende Revision des Völkerrechts (s. Neue Weltordnung). Bereits seit 1991 sprach er sich vehement für die Entmachtung Saddam Husseins aus, den er – wie er im Gespräch mit Charles Krauthammer offenbarte – lieber tot als interniert gesehen hätte.

Kristol wuchs in Manhattan auf. Der promovierte Politikwissenschaftler, dessen Interesse an politischen Themen bereits im Alter von zwölf Jahren erwachte (damals unterstützte er Daniel Patrick Moynihan bei dessen Kandidatur für den Stadtrat), absolvierte seine akademische Ausbildung an der Harvard University.
Wie viele Neokonservative stand er zunächst den Demokraten nahe; unter anderem unterstützte er Hubert H. Humphrey und „Scoop“ Jackson in deren Wahlkämpfen. Jackson galt als ausgewiesener Falke und Bellizist und wurde wegen seiner sehr engen Beziehungen zum größten US-Luftfahrtskonzern „Senator from Boeing“ genannt; für den „rightwinger’s rightwinger“ der Demokraten arbeitete etwa zeitgleich auch Richard Perle. 1976 wechselte Kristol zu den Republikanern, worin ihm Mitte der 1970er Jahre viele Neocons folgten. Er lehrte kurze Zeit Politik an der University of Pennsylvania und an der Kennedy School of Government der Harvard-Universität. Ab 1985 arbeitete er während der Präsidentschaft von Ronald Reagan im US-Bildungsministerium unter Minister William Bennett, wo er bald zum Stabschef aufstieg. Nach der Wahl von George Bush zum US-Präsidenten 1988 wurde Kristol Stabschef des Vizepräsidenten Dan Quayle, womit er zum Executive Office des Präsidenten gehörte. In Anspielung auf Quayles oft als unterentwickelt bezeichnete rhetorische und intellektuelle Fähigkeiten (er war der bei weitem meist karikierte und persiflierte Politiker jener Jahre; u.a. gab es parodistische TV-Shows) verspottete die den Demokraten nahestehende Zeitschrift The New Republic Kristol als „Dan Quayle’s Brain“.
Nach der Niederlage Bushs 1992 wurde er Fernsehkommentator bei ABC. Angeheuert hatte ihn Dorrance Smith, der ehemalige Communications Director des abgewählten Bush sen. 1994 wandte er sich an Rupert Murdoch mit dem Ansinnen, sein geplantes konservatives Magazin The Weekly Standard zu verlegen. 1998 verlor Kristol seinen Job bei „This Week“ von ABC; er ließ sich von anderen TV-Networks beschäftigen und startete eine lukrative Karriere als Redner. Kristol war Vorsitzender des Project for the Republican Future von 1993 bis 1994, 1993 war er zudem bei der Lynde and Harry Bradley Foundation in Milwaukee tätig, die u.a. konservative Denkfabriken wie das American Enterprise Institute finanziert. William Kristol saß in der zweiten Hälfte der 90er Jahre auch zwei Jahre lang in einem Beraterkomitee für den damals in arge Turbulenzen geratenen Konzern Enron, das vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Kenneth Lay einberufen worden war.
Kristol war zusammen mit Robert Kagan auch Mitbegründer und stellvertretender Direktor des Project for the New American Century (PNAC). Schon vorher hatte er maßgeblichen Anteil an der Ausarbeitung und -formulierung der federführend von Paul Wolfowitz verantworteten Bush-Doktrin. In seinem zusammen mit Kagan in der weltweit als führend geltenden Fachzeitschrift „Foreign Affairs“ im Juli/August 1996 veröffentlichten Beitrag Toward a Neo-Reaganite Foreign Policy sahen viele die „Blaupause“ der Politik von Präsident George W. Bush. 1997 riefen die beiden Autoren das PNAC ins Leben, das 2006 aufgelöst wurde. Seine Nachfolgeorganisation Foreign Policy Initiative (FPI) gründete William Kristol 2009 und gehört seitdem ihrem Aufsichtsrat an.

Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2008/Qualifikation

Die Qualifikation zur Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2008 wurde in der Zeit vom 20. Oktober 2007 bis 28. März 2008 ausgespielt. Zwölf Nationalmannschaften spielten um vier Plätze für die Endrunde in Vietnam.

Die Qualifikation für das Turnier wurde in zwei Phasen ausgetragen. Aufgrund der Platzierungen bei den Asienmeisterschaft 2006 wurden Australien, China, Japan und Nordkorea für die Endrunde gesetzt und mussten sich daher nicht qualifizieren.
Die acht schwächsten Nationalmannschaften wurden per Los auf vier Partien aufgeteilt und ermittelten in Hin- und Rückspiel die Teilnehmer an der 2. Qualifikationsrunde. Gespielt wurde vom 20. bis 27. Oktober 2007.
Die Sieger der ersten Runde und vier weitere Mannschaften wurden per Los auf zwei Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt. Innerhalb der Gruppen spielte jede Mannschaft einmal gegen jede andere. Die Gruppensieger und -zweiten qualifizierten sich für die Endrunde. Gespielt wurde in der Zeit vom 24. bis 28. März 2008.
Taiwan erreichte durch den Verzicht Guams kampflos die zweite Runde.
Alle Spiele wurden im Thanh Long Sports Complex in Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) ausgetragen.
Spielort war das King’s 80th Birthday Anniversary Stadium in Korat (Thailand).