Grenzübergang Karni

Der Grenzübergang Karni (arabisch معبر كارني; hebräisch מעבר קרני) ist ein Grenzübergang und Güter-Terminal an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen. Er befindet sich im Norden des Gazastreifens und wurde 1994 eröffnet, um palästinensischen Händlern den Import und Export von Waren zu ermöglichen. Der Übergang wurde auch von den jüdischen Siedlern von Netzarim genutzt, da die Karni-Straße gemäß Oslo-Abkommen der einzige ihnen erlaubte Weg zur israelischen Siedlung war. Die Kontrolle über den Grenzübergang obliegt der israelischen Flughafenbehörde (Israel Airport Authority).
Der Grenzübergang Karni war mehrmals Ziel von Mörserattacken oder direkten bewaffneten Angriffen militanter Palästinenser, bei denen sowohl Palästinenser als auch Israelis ums Leben kamen. Militante Palästinenser sollen über den Grenzübergang Karni auch Selbstmordattentäter und Sprengstoffgürtel nach Israel geschleust haben.
Der Grenzübergang wurde von den israelischen Behörden häufig geschlossen. Nachdem die Hamas die politische Kontrolle über den Gazastreifen übernommen hatte, wurde er 2007 ganz geschlossen und seither nur teilweise wieder geöffnet.
Gemäß der von der Norwegischen Zeitung Aftenposten am 6. Januar 2011 veröffentlichten Wikileaks cables haben sich Unternehmer im Jahr 2006 bei US-amerikanischen Diplomaten darüber beschwert, dass sie am Übergang Karni den Israelis Bestechungsgelder zahlen mussten, um ihre Waren in den Gazastreifen einführen zu können.
31.47472222222234.473611111111Koordinaten: 31° 28′ 29″ N, 34° 28′ 25″ O

Schlossruine Bielriet

Die Burg Bielriet ist eine abgegangene Spornburg etwa 1,5 Kilometer nordnordwestlich des Schwäbisch Haller Ortsteils Wolpertsdorf im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg. Die Burg gehörte laut Eugen Gradmann zu den „ältesten des Landes“.

Der Burgstall der ehemalige Burganlage liegt bei 404,6 m ü. NN auf einem nordöstlich auslaufenden Bergsporn in etwa 140 m Höhe über Cröffelbach im unteren Bühlertal. Sie beherrschte den dortigen Flussübergang am Handelsweg Schwäbisch Hall – Rothenburg ob der Tauber und die beidseitigen Talsteigen.
Der Name der Burg wird im Jahre 1057 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Fulda erstmals erwähnt, für die ein „Adelbraht de Bilirieth“ als Zeuge fungierte. Ein „Adelbertus de Bielrieth“ – vielleicht der Erstgenannte oder ein Sohn – trat 1085 als Mönch in das Benediktinerkloster Comburg ein und übereignete diesem seine Güter und Rechte, zu denen eine Hälfte der Burg Bielriet gehörte („oppidi partem in Bilrieth“). Es wird vermutet, dass es sich bei dem Geschlecht der Edelfreien von Bielriet um eine Nebenlinie der Grafen von Comburg-Rothenburg handelt. Die Familie, deren bedeutendster Vertreter Friedrich von Bielriet wichtige Ämter für Kaiser Friedrich Barbarossa ausübte, verschwindet nach 1190 aus der urkundlichen Überlieferung und dürfte im Mannesstamm ausgestorben sein. Wahrscheinlich durch eine Eheschließung mit einer Erbtochter kam der Besitz der Edelfreien von Bielriet um 1220/30 an Schenk Walter I. von Schüpf. Dieser nutzte Bielriet jedoch nicht als Wohnsitz, sondern ließ nahe Schwäbisch Hall um 1230 die neue Burg Limpurg errichten, nach der sich die Schenken von Limpurg seitdem benannten. Auf der Burg saßen wahrscheinlich meist Limpurgische Ministerialen, die sich ebenfalls „von Bielriet“ nannten, z.B. der 1278 bis 1273 als Reichsschultheiß von Schwäbisch Hall amtierende Friedrich von Bielriet. Um 1280 war die Burg im Besitz des Minnesängers Schenk Konrad von Limpurg, der seine Rechte gegen Ansprüche seines Neffen Friedrich behaupten konnte. Schenk Friedrich von Limpurg scheint die Burg nach dem Tod seines Onkels geerbt zu haben, denn 1287 verkaufte er sie an Heinrich Küchenmeister von Nordenburg. Dieser und seine Erben nannten sich nun „Küchenmeister von Bielriet“. Einer chronikalischen Überlieferung des 16. Jahrhunderts zufolge soll ein Küchenmeister von Bielriet die Überlebenden des Schwäbisch Haller Judenpogroms von 1349 beraubt haben. Er habe sie zuerst in die Burg aufgenommen, sie dann aber vertrieben und ihren Besitz behalten. Eine Burgkapelle ist 1352 im Zusammenhang mit der Stiftung einer Seelmesse durch Lupold und Dietrich Küchenmeister von Bielriet erwähnt. 1359 verkauften diese beiden die Burg an Kraft von Hohenlohe. Sie scheint in der Folge wohl nicht mehr bewohnt worden zu sein, wenn auch die Kapelle noch in Gebrauch war, wie eine weitere Seelmessenstiftung von 1369 zeigt. Auf Wunsch Kaiser Karls IV. übertrug Kraft von Hohenlohe 1361 mehrere seiner Burgen, darunter Bielriet, an Böhmen und erhielt sie als Lehen zurück. Zur Begleichung von Schulden verpfändeten Kraft und Ulrich von Hohenlohe die Burg Bielriet 1381 an den Schwäbisch Haller Stadtadeligen Eberhard Philipp und verzichteten 1390 ganz auf ihre Rechte. Philipp verkaufte die Burg noch im selben Jahr an den Rat seiner Heimatstadt weiter. Dieser ließ sie durch eine Sprengung mit Schwarzpulver zerstören. Wegen dieser eigenmächtigen Handlung verhängte König Wenzel für drei Jahre die Reichsacht gegen die Stadt und gab erst 1393 nachträglich seine Zustimmung zum Abbruch Bielriets. Seitdem ist in den urkundlichen und archivalischen Nennungen nur noch von einem „Burgstall“ die Rede.
Bei Annäherung von der Hochebene zieht sich 100 m westlich der Spornspitze von Nord nach Süd die Linie eines flachen Grabens, die im Süden noch vor der Hangkante ausläuft. 30 m weiter dem Sporn zu fällt das Gelände stellenweise senkrecht zum etwa 20 m breiten Halsgraben ab, der sichtlich aus dem anstehenden oberen Muschelkalk herausgehauen ist und an der nördlichen Hangkante heute über 10 m Tiefe erreicht. Dahinter erheben sich in Reihe, aber unregelmäßig hoch einige gewachsene Felsen mit von Schutt und Erde bedeckten Flanken, wohl kaum über das Niveau der Hochebene ragend. Das Burgterrain talseitig dahinter liegt deutlich über der heutigen Grabensohle und ist verebnet. Nördlicher wie südöstlicher Hang fallen abrupt und steil ab.
Nur wenige Mauerreste sind erhalten. Auf dem Gelände wurde in späterer Zeit erkennbar auch Kalk gebrochen.
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Idrissa Arouna

Idrissa Arouna (* 9. November 1926 in Niamey) ist ein nigrischer Offizier, Politiker und Diplomat.
Idrissa Arouna meldete sich 1946 als Freiwilliger zu den Französischen Streitkräften, bei denen er anfangs als tirailleur sénégalais eingesetzt war. 1948 zum Korporal befördert, stieg er bis 1960 zum Stabsfeldwebel auf. Mit deren Gründung im Jahr 1961 wechselte Arouna im Rang eines Unterleutnants zu den Nigrischen Streitkräften. Dort diente er ab 1970 als Kommandant der 2. motorisierten Saharakompanie und ab 1973 als Kommandant der Zone Zinder-Ost. 1973 erreichte er den Rang eines Majors.
Arouna gehörte zu den Offizieren, die am 15. April 1974 den nigrischen Staatspräsidenten Hamani Diori stürzten und in weiterer Folge als Oberster Militärrat die Militärjunta des Landes bildeten. Für diese übernahm Arouna während der ersten vier Jahre verschiedene Ministerämter. Er war ab 22. April 1977 Minister für den öffentlichen Dienst und Arbeit, ab 30. November 1974 Minister für Inneres, öffentlichen Dienst und Arbeit, ab 3. Juni 1975 Unterrichtsminister, ab 21. Februar 1976 Minister für Unterricht und Verteidigung sowie schließlich von 12. Dezember 1977 bis 5. September 1978 erneut Unterrichtsminister. Danach wechselte er in den diplomatischen Dienst. Idrissa Arouna war von 28. September 1978 bis 5. August 1982 Botschafter Nigers in der Volksrepublik China und von 5. August 1982 bis 26. Oktober 1987 Botschafter Nigers in der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1984 im Rang eines Oberstleutnant, ging er 1987 in den Ruhestand. Im Jahr 1996 war er Mitglied des Weisenrats, eines nach dem Militärputsch unter der Führung von Ibrahim Baré Maïnassara einberufenen beratenden Gremiums.

Nyctographie

Die Nyctographie (deutsch: Nachtschrift) ist eine Form der Kurzschrift, die ein einfaches Alphabet verwendet, das aus Punkten und Strichen besteht, die innerhalb eines Quadrates angeordnet sind („Square Alphabet“). Laut dem Universal Wörterbuch aus dem 19. Jahrhundert Grand dictionnaire universel du XIXe siècle bedeutet nyctographie die Kunst des Schreibens, ohne zu sehen.
Das Alphabet der Kurzschrift wurde von dem Franzosen Julien Leroy am 30. Oktober 1815 veröffentlicht. Das Nyctographie-Alphabet wurde im November 1817 von der Société d’encouragement pour l’industrie nationale veröffentlicht.
Der bekannte britische Schriftsteller und Mathematiker Lewis Carroll entwickelte 1891 zu dieser Kurzschrift ein Schreibgerät, den Typhlograph, der auch Nyctograph genannt wurde, und eine Art Schablone zum Square Alphabet von Julien Leroy war. Die letzte Version des Nyctograph ist in Lewis Carroll Tagebuch von 24. September 1891 aufgezeichnet und war auch Gegenstand eines Schreibens an das „The Lady“-Magazin vom 29. Oktober 1891.
Im Jahre 2011 erschien eine Ausgabe des berühmten Kinderbuches von Lewis Carroll. „Alice im Wunderland“ ist in der einzigartigen Nyctographie geschrieben. Die Lewis Carroll Society of North America unter der Leitung von Alan Tannenbaum rekonstruierte 2005 den Nyctograph von Lewis Carroll.

Nashwauk

Itasca County
27-44980
Nashwauk ist eine Kleinstadt (mit dem Status „City“) im Itasca County im US-amerikanischen Bundesstaat Minnesota. Im Jahr 2010 hatte Nashwauk 983 Einwohner.
In Nashwauk befindet sich die Hauptkirche der Katholischen Gemeinde von Nashwauk-Keewatin-Pengilly, St. Cecilia’s, welche von Reverand Ronald Gagne und Deacon Richard Johnston betreut wird.

Nashwauk liegt im Norden von Minnesota auf 47°22′35″ nördlicher Breite und 93°09′36″ westlicher Länge. Der Ort erstreckt sich über 39,63 km², die sich auf 37,76 km² Land- und 1,86 km² Wasserfläche verteilen. Nashwauk liegt zum größten Teil in der Nashwauk Township, erstreckt sich aber zu einem kleineren Teil bis in die Greenway Township.
Benachbarte Orte von Nashwauk sind Keewatin (an der östlichen Stadtgrenze), Pengilly (6,9 km südlich) und Calumet (11,2 km südwestlich).
Die nächstgelegenen größeren Städte sind Fargo in North Dakota (309 km westlich), Winnipeg in der kanadischen Provinz Manitoba (509 km nordwestlich), Thunder Bay in der kanadischen Provinz Ontario (377 km ostnordöstlich), Duluth am Oberen See (131 km südöstlich) und Minneapolis (291 km südlich).
Die Grenze zu Kanada befindet sich 185 km nördlich.
Entlang des Südrandes von Nashwauk verläuft der U.S. Highway 169. Die Minnesota State Route 65 führt als Hauptstraße durch das Zentrum von Nashwauk. Alle weiteren Straßen sind untergeordnete und teils unbefestigte Fahrwege sowie innerörtliche Verbindungsstraßen.
Parallel zum US 169 verläuft eine Eisenbahnstrecke der BNSF Railway.
Mit dem Grand Rapids – Itasca County Airport befindet sich 36,8 km südwestlich ein Regionalflugplatz. Die nächsten Großflughäfen sind der Hector International Airport in Fargo (322 km westlich), der Winnipeg James Armstrong Richardson International Airport (517 km nordwestlich) und der Minneapolis-Saint Paul International Airport (304 km südlich).
Größter Arbeitgeber sind Dairy Queen und Fred’s Grocery (Lebensmittelgeschäft). Weitere Arbeitgeber sind die Spartan Transportation, die für den Transport der High-School Schüler der im Ort vorhanden Nashwauk-Keewatin High-School mit ca. 400 Schülern verantwortlich ist, die Stadtverwaltung und die American Bank.
Derzeit errichtet der indische Stahlkonzern Essar Steel bei Nashwauk eine neue Takonit-Eisenerzmine.
Nach der Volkszählung im Jahr 2010 lebten in Nashwauk 983 Menschen in 452 Haushalten. Die Bevölkerungsdichte betrug 26 Einwohner pro Quadratkilometer. In den 452 Haushalten lebten statistisch je 2,17 Personen.
Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 96,4 Prozent Weißen, 0,9 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 0,1 Prozent (eine Person) Asiaten sowie 0,1 Prozent (eine Person) aus anderen ethnischen Gruppen; 2,4 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. Unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit waren 0,8 Prozent der Bevölkerung spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
21,8 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 57,7 Prozent waren zwischen 18 und 64 und 20,5 Prozent waren 65 Jahre oder älter. 52,6 Prozent der Bevölkerung war weiblich.
Das mittlere jährliche Einkommen eines Haushalts lag bei 32.212 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 17.505 USD. 15,1 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Citys Bigfork | Bovey | Calumet | Cohasset | Coleraine | Deer River | Effie | Grand Rapids | Keewatin | La Prairie | Marble | Nashwauk | Squaw Lake | Taconite | Warba | Zemple
Census-designated places (CDP) Ball Club | Inger
Andere Unincorporated Communities Alvwood | Bass Lake | Bear River | Bergville | Blackberry | Bowstring | Cooley | Dora Lake | Dunbar | Goodland | Grattan | Houpt | Jessie Lake | Mack | Marcell | Martin | Max | Orth | Oslund | Pengilly | Pomroy | Rosy | Spring Lake | Suomi | Swan River | Talmoon | Togo | Wawina | Wirt
Liste der Ortschaften in Minnesota

Tageszeit

Als Tageszeit werden Zeitspannen innerhalb eines Tages bezeichnet. Tageszeiten sind kulturell unterschiedlich definiert, können aneinander angrenzen oder einander überlappen, mögen eine schwankende oder eine feste Dauer umfassen, und werden ungefähr oder genau bestimmt gebraucht. Je nach dem zu Grunde gelegten Tagesbegriff wird etwa die Spanne von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang als ein ganzer Tag aufgefasst oder aber darin ein Teil als tags gegenüber nachts abgesetzt. Für die jeweils aufgefassten Spannen sind verschiedene Aufteilungen, Abteilungen und Einteilungen entwickelt worden – bis hin zu aufeinander folgenden Abschnitten als Stunden, die als temporale jahreszeitlich unterschiedlich lange dauern, als äquinoktiale annähernd gleicher Länge sind oder als Stunde h das gleiche Zeitmaß zugrunde legen.
Tagsüber lassen sich Zeiten festlegen, die auf das Tageslicht oder den Sonnenstand Bezug nehmen. Solche Tageszeiten gelten dann an diesem Tag für einen bestimmten Ort.
Bezieht sich die Angabe auf eine knappe Spanne um den relativ höchsten Stand der Sonne (high noon), so kann diese Ortszeit übertragen werden und als gleichzeitig gelten für andere Orte der gleichen geografischen Länge. Abhängig von deren geografischer Breite steht die Sonne dort aber nun zu Mittag verschieden hoch; ihr Einstrahlwinkel ist somit anders und ihr Tagesbogen von Auf- zu Untergang spannt sich unterschiedlich weit. Ohne diese Umstände zu berücksichtigen sind also Tageszeiten, die Zeitspannen helligkeitsbezogen festlegen, nicht auf andere Orte übertragbar. Ähnliche Einschränkungen können jahreszeitlich abhängig auch für denselben Standort nötig werden, wenn tageszeitliche Bestimmungen nicht nur für diesen einen Tag gelten sollen.
Tagesabschnitte teilen den Tag in Zeitspannen und werden dafür gebraucht, eine ungefähre zeitliche Regel einhalten zu können oder Termine zu vereinbaren – sei es um beim ersten Sonnenstrahl mit dem Boot aufs Meer zu fahren oder an bestimmten Ritualen teilnehmen zu können, wenn z. B. die Abendglocken läuten oder zum Gebet gerufen wird. So gehört ein nach Tageszeiten gestalteter Ablauf – und dessen Veränderung im Verlauf der Jahreszeiten – zu den unmittelbaren sozialen Erfahrungen. Diese zu teilen und zu vergleichen ist historisch betrachtet das Motiv für Zeitmessung und Zeitrechnung.

Im deutschsprachigen Kulturraum wird der Tag üblicherweise in die Tageszeiten Nacht (mit Mitternacht), Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag und Abend aufgeteilt. Diesen Abschnitten werden Zeiten zugesprochen, die sich aber widersprüchlicherweise zum Teil überschneiden.
Die einzelnen Tageszeiten des Tages werden meist durch Zwischenmahlzeiten gegliedert, die regional unterschiedlich ausgeprägt vorhanden sind oder zu verschiedenen Zeitpunkten stattfinden. Manche in der deutschen Sprache existierende Einteilungen gibt es z. B. im Französischen oder Englischen nicht. So gehört dort der Vormittag noch zum Morgen, weil kein „zweites Frühstück“ üblich ist.
Der Gesetzgeber sieht zahlreiche Regelungen vor, die auf die Tageszeit Bezug nehmen. Das umfasst Aspekte des Arbeitsrechts wie Überstunden, Nacht- und Schichtarbeit oder Gleitzeit, Vorschriften über Lärmschutz (Mittagsruhe, Nachtruhe) und andere Immissionen, Ladenöffnungszeiten, Ausnahmen innerhalb der Straßenverkehrsordnung (Nachtfahrverbot), Regelungen der Tarifgestaltung, etwa die Telekommunikationsgesetze oder den nichtlinienmäßigen Personenverkehr (Taxi-Gewerbe), Wachdienst der Exekutive und im Militär bis hin zu Sonderformen des Zivilschutzes wie einer nächtlichen Ausgangssperre in Krisensituationen und insbesondere den Jugendschutz.
Die Einteilung des Tages, beispielsweise in Tageszeiten, gibt es seit dem Beginn der Zeitrechnung.
Die Tageseinteilung in der Antike kannte schon zwölf Stunden, doch wurden diese vom Sonnenaufgang an gerechnet, waren entweder gleich lang (babylonische Stunden) oder je nach Jahreszeit von variabler Länge (römische Stunden).
Die moderne Tageseinteilung in zweimal zwölf gleich lange Stunden (italienische Stunden, zunächst beginnend zu Sonnenuntergang) kam erst im 14. Jahrhundert mit der mechanischen Räderuhr auf, zunächst als Kirchturmuhr. Ab 1660 verbreiteten sich Standuhren, ab 1790 fanden sich einfache Uhren in jedem Haushalt.
Da für die in der Landwirtschaft tätige Bevölkerung bis ins ausgehende 20. Jahrhundert neben dem Wetter das Tageslicht entscheidenden Einfluss auf die Tätigkeiten hatte, fand in gewerblichen Berufen ab dem 16. Jahrhundert auch künstliche Beleuchtung Verbreitung. Tagesarbeitszeiten von 14 bis 16 Stunden waren damals die Norm, zahlreiche Gewerbe hatten eine dem Arbeitsablauf angepasste Tageszeiteinteilung und selbstbestimmte Tageszeiten.
Erst mit der beginnenden Industrialisierung banden sich die Tageszeiten endgültig an die Uhr. In einigen frühindustriellen Gewerben war ein Arbeitsbeginn um 4 Uhr in der Frühe üblich (Frühschicht), es folgte eine mehrstündige Mittagspause, die der Siesta des Mittelmeerraums vergleichbar ist, und eine weitere lange Spätschicht. Erst infolge der Arbeiterkämpfe der Zeit um 1850 bis in das 20. Jahrhundert begannen sich geregelte Arbeitszeiten durchzusetzen, die die heute übliche Einteilung der Tageszeiten nach sich zogen.
In den Kulturen semitischer Sprache beginnt der Tag traditionellerweise mit Einbruch der Dunkelheit. Dies ist bis heute für den Beginn des Sabbats und islamischer Feiertage wichtig.
Aus dem Persischen ist eine Tagesteilung überliefert, die dem babylonischen Tagesanfang folgt: Die Rōsgār („Tageszeiten“) sind Hāwan („Morgen“), Uapihwin („Nachmittag“), Usērin („Abend“), Ēbsrūsrim (Sonnenuntergang bis Mitternacht) und Uschahin (Mitternacht bis Morgendämmerung) – die letzten beiden werden zusammen als Schab („Nacht“) bezeichnet; siehe Mittelpersische Tagesnamen.
Im Polarkreis ist eine am Sonnenstand abgelesene Einteilung der Tage in Tageszeiten während der Polarnacht oder des Polartags undenkbar. Man spricht vom subjektiven Tag, welcher sich am Aufstehen und Schlafengehen orientiert. Tatsächlich folgen aber Bewohner sowohl des europäischen wie auch des russischen und nordamerikanischen Polarkreises heute einfach den landesüblichen Einteilungen der Tageszeit und orientieren sich an der Uhrzeit. Trotzdem sind in diesen Regionen und dort, wo es weiße Nächte gibt, in der Zeit um die Sommersonnenwende spezielle Mittsommerfeste verbreitet und man pflegt in diesen Wochen zu nahezu allen Tageszeiten gesellschaftliches Leben.

A.F.C. Paderborn Dolphins

Der A.F.C. Paderborn Dolphins e. V. ist ein deutscher Sportverein für American Football und Cheerleading aus der ostwestfälischen Stadt Paderborn in Nordrhein-Westfalen. Der Verein wurde im Jahr 1991 gegründet und ist seit 1992 eingetragener Verein. Der Verein hat etwa 320 Mitglieder. In den Jahren 2004, 2005, 2008 und 2014 gelang dem Team die „Perfect Seasons“, also ungeschlagene Meisterschaften.
Die Heimspiele finden während der Football-Saison von April bis September im Hermann-Löns-Stadion in Schloss Neuhaus statt. Durchschnittlich sehen 800 bis 1000 Zuschauer die Spiele. Das Relegationsspiel 2014 zur 2. Bundesliga der German Football League sahen 1800 Zuschauer.

Die Herrenmannschaft der Dolphins spielt in der German Football League 2. Ein Kader von 60 Spielern mit einer zehnköpfigen Betreuer- und Coaching-Staff kümmern sich um den Spielbetrieb des Herren-Teams. Headcoach der Dolphins ist Carsten Weber für die GFL2 Nord Saison 2016.
Drei Jugend-Teams mit mehr als 150 aktiven Spielern laufen im Trikot der Dolphins jede Saison auf. Dabei ist das Team in den Ligen U19, U16 und U13 vertreten. Die U19 spielt im Jahr 2016 erstmalig in der Bundesliga, der GFLJ. Die U16 spielt im 11er Tackle der diesjährigen höchsten Spielklasse dieser Altersgruppe. Die U13 spielt weiterhin im 5er Tackle und versucht auf die Erfolge aus dem letzten Jahr aufzubauen und sich in der Spitze zu etablieren. Die Jugendabteilung der Dolphins gehört zu den größten Nachwuchsabteilungen im American Football. Regelmäßig nehmen Spieler der Dolphins an Auswahlen wie der GreenMachine teil.
Die Cheerleader der Dolphins sind die „Mermaids“. In den letzten Jahren erlebten die Mermaids regen Zulauf, sowohl bei den Juniors – also den jungen Damen ab zwölf Jahren – als auch bei den Kleinsten – den „Sea Stars“. Als selbstständiger Wettkampfsport mit Meisterschaften auf nationaler und internationaler Bühne wird Cheerleading für organisierte Squads in Paderborn betrieben. Die Cheerleader der Dolphins sind nicht nur während der Meisterschaftsspiele der Teams aktiv, sondern treten bei befreundeten Vereinen und Gruppen bei Wettkämpfen und Veranstaltungen auf.
Die Paderborner American Football Geschichte startete im Jahr 1991 an der Universität Paderborn. Nach dem Vorbild des amerikanischen Colleges sollte auch in Paderborn American Football zu einer festen Institution werden. Daher wurde noch im selben Jahr beschlossen, zusätzlich zum Universität Team eine selbständige Mannschaft aufzubauen. Gestartet wurde als Unterabteilung des Leichtathletikclub Paderborn. Mit Kim Mosby stieß dann ein erfahrener Spieler hinzu, der in den nächsten Jahren als Spieler und Trainer die sportlichen Geschicke der Dolphins leiten sollte. Aufgrund seines Vorschlages wurde dann auch der Name Dolphins für die Mannschaft angenommen. Im ersten Vereinsjahr wurden fünf Freundschaftsspiele ausgetragen, von denen drei Spiele gewonnen werden konnten.
Die Vereinsführung damals lag in den Händen von Wolfgang Klein (1. Vorsitzender), Robert Hensel (2. Vorsitzender) und Uta Blanke (Geschäftsführung).
Die Dolphins gründeten einen eigenständigen Verein, der am 11. Januar 1992 gegründet wurde. Der Spielbetrieb fand im Rahmen der Verbandsliga NRW teil. Robert Hensel übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden, Stefan Niermann wurde 2. Vorsitzender und Andre Hölscher weiterer Geschäftsführer. Des Weiteren formierte sich die erste Cheerleader Gruppe der Dolphins. Diese trat in der Halbzeitshow des American Bowl in Berlin auf und belegte bei ihrer ersten Teilnahme an den NRW-Meisterschaften einen guten 7. Platz.
Im Sommer wurde mit Alfred P. Dearbone ein Spielertrainer für die Defense verpflichtet. Die Ligateilnahme wurde mit dem fünften Tabellenplatz, nach vier Siegen in 10 Spielen abgeschlossen und man erreichte die zweite Runde im NRW-Pokal.
Es formierte sich die erste Jugendgruppe an der schon nach kurzer Zeit mehr als 20 Jugendliche teilnahmen. Während der Einstieg in den American Football über Flagfootball erfolgte, wurde zur gleichen Zeit schon an einer Jugend-Tackle-Mannschaft „gearbeitet“. Trainiert wurden die Jugendlichen von Wolfgang Klein. Den Cheerleadern gelang im Winter die Teilnahme an einem vier tägigen Camp in Berlin, unter der Leitung von NFL-Cheerleadern.
Die Paderborn Dolphins Seniors schlossen die Verbandsligasaison mit dem 1. Platz ab (unter anderem mit einem 100:00 Sieg) ab. Im NRW-Pokal gab es ebenfalls mit dem Erreichen des Viertelfinales eine Steigerung. Erst die Remscheid Bergisch Löwen (2. Bundesliga) konnten die Paderborn Dolphins in der Schlussminute stoppen. Man unterlag den Gästen mit 38:40.
Durch den 1. Platz 1993 in der Verbandsliga folgte 1994 dann die Teilnahme an der Regionalliga. Den Vorstand verließ André Hölscher, dafür übernahm Uta Blanke wieder das Amt des Geschäftsführers und Klaus Hecker trat dem Vorstand als Kassenwart bei. Im Coaching Bereich kam Steve McKnight hinzu, Alfred P. Dearbone hingegen verließ den Verein.
Bei den Cheerleadern gab es einen kompletten Neuaufbau. Neun Mädchen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren bildeten die Dolphettes.
Im NRW-Pokal erreichte die Mannschaft das Halbfinale. Dort schied man dann gegen die Troisdorf Jets (2. Bundesliga) mit 12:30 aus.
Im letzten Spiel der Saison, dem wahrscheinlich spannendsten Spiel der gesamten Dolphins-Geschichte, wurden die Bonn Gamecocks Sekunden vor Spielende mit 19:17 geschlagen und die Dolphins waren dadurch wieder Ligameister. Durch den Gewinn der Regionalligasaison erhielt die Mannschaft die Gelegenheit, in einem Relegationsspiel gegen die Remscheid Bergisch Löwen um den Einzug in die neu gestaltete 2. Bundesliga zu spielen. Dieses Spiel konnten die Remscheider aufgrund ihrer größeren Erfahrung und Routine allerdings deutlich gewinnen.
Bei der Jugend wurde die Flagfootball-Mannschaft aufgelöst und die Arbeit mit der Tackle-Jugend verstärkt. Circa 20 Kinder unter der Leitung der Trainer Matthias Filusch, Robert Hensel und Kim Mosby bereiteten sich auf die Teilnahme am Ligabetrieb im darauffolgenden Jahr vor.
Bedingt durch eine Ligareform traten die Paderborn Dolphins, trotz des Meistertitels des Vorjahres, wieder in der Regionalliga an. Geführt durch den Vorstand (1. Vorsitzender Robert Hensel, 2. Vorsitzender Hans-Peter Klösener, Geschäftsführer Klaus Hecker, Kassenwart Uta Blanke) und den Trainern Kim Mosby, Steve McKnight und Nick Stoupides gelang es, erneut die Meisterschaft der Regionalliga an die Pader zu holen. Dabei wurden 11 von 12 Ligaspiele gewonnen. Zum Saisonabschluss sicherte sich die Mannschaft ungeschlagen den Titel beim Salt City Bowl in Schwäbisch Hall. Erstmals in diesem Jahr nahm auch die Jugendmannschaft am Ligabetrieb teil. Trainer der Mannschaft war damals Matthias Filusch. Von acht Spielen wurde allerdings nur 1 Spiel gewonnen.
Die Cheerleader erreichten bei ihrer Teilnahme an den NRW-Meisterschaften einen guten 6. Platz. Trainiert wurden sie weiterhin von Mirja Schmidt.
Das erste Jahr in der 2. Bundesliga. Der Trainerstab wurde erweitert und bestand aus Kim Mosby, Steve McKnight, Nick Stoupides und Olaf Westermann. Bekanntester Neuzugang in diesem Jahr und Publikumsliebling für die nächsten Jahre war John Sikora (Defense Line). Weitere Neuzugänge kamen aus Bielefeld und Kassel. Zwei Vorbereitungsspiele gegen die Bundesligisten Braunschweig Lions und Düsseldorf Panther dienten zur Standortbestimmung. Während das Spiel gegen die Panther mit 14:30 recht gut verlief, verlor man gegen die Lions mit 8:56 deutlich. Von zwölf Ligaspielen konnten nur drei gewonnen werden, dazu kam ein Unentschieden. Beim Salt City Bowl setzte sich die schlechte Saisonleistung fort und diesmal sprang nur der letzte Platz heraus. Zum Saisonende erfolgte dann die Trennung zwischen dem Verein und dem langjährigen Trainer Kim Mosby.
Die Jugendmannschaft startete in das zweite Liga-Jahr. Unter den Trainern Matthias Filusch und John Sikora erreichten mit dem Jugendteam den ersten Tabellenplatz. Nach Saisonende wurde dann der Paderborn Youth Bowl, mit insgesamt 5 Mannschaften, ausgetragen.
Als weiterer Ausbau des Footballprogramms nahm die Frauenmannschaft, die Paderborn Lady Dolphins, als Spielgemeinschaft mit den Mülheim Shamrocks am Ligabetrieb der Damenbundesliga Nord teil. Trainiert wurden die Lady Dolphins von Charalabos Koutroulis und Hendrik Metzger. Die Mannschaft erreichte die Play-Offs und musste sich dort leider im Viertelfinale dem Südmeister (Nürnberg Hurricanes) geschlagen geben.
Im zweiten Jahr der 2. Bundesliga fanden die Paderborn Dolphins einen großen Sponsor, der es der Mannschaft ermöglichte den Trainer- und Spielerbereich zu verstärken. Mit Joel Soeldinger (Defense Coordinator) und Mike Sullivan (Offense Coordinator) stießen zwei erfahrene Amerikaner zur Mannschaft. Unterstützt wurden sie durch Olaf Westermann (Defense Backs) und Steve McKnight (Special Teams). Mit Bilal Khalil und John Sikora kamen bewährte Kräfte zum Team. Mit der Verpflichtung von Brad Strohm spielte einer der besten US-Quarterback für Paderborn. Hinzu kamen noch zahlreiche Spieler aus Bielefeld, Kassel und Münster.
Veränderungen gab es auch im Vorstand. Frank Nolte und Uta Blanke schieden aus. Neu hinzu kamen Jens Bender (2. Vorsitzender) und Jens Jöricke (Kassenwart).
Zwei Vorbereitungsspiele sowie ein Freundschaftsspiel während der Saison konnten deutlich mit insgesamt 164:31 Punkten gewonnen werden. Die Saison umfasste zwölf Spiele, von denen zehn gewonnen wurden und eines Unentschieden endete. Damit konnte knapp vor den Berlin Rebels ein weiterer Titelgewinn gefeiert werden und die Paderborn Dolphins erreichten die Relegation zur 1. Bundesliga.
Dort traten die Paderborn Dolphins gegen die Berlin Adler an. Während das Spiel in Berlin mit 28:21 verloren ging konnten das Rückspiel, vor mehr als 3.500 Zuschauern im Hermann-Löns-Stadion, mit 40:21 gewonnen werden. Damit war der Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Gewürdigt wurde diese Leistung mit dem Titel „Mannschaft des Jahres“ in Paderborn.
Nachdem die Jugendmannschaft im vergangenen Jahr Meister wurde, spielte sie dieses Jahr eine Klasse höher, in der Leistungsliga NRW. Trainiert wurde sie u.a. von den Coaches der Herrenmannschaft sowie Dale Dvorak (US-Defense Back der Herrenmannschaft). Allerdings nahm das Jahr kein gutes Ende für die Jugend. Nach 5 Spielen musste die Mannschaft aufgrund Spielermangels aus der Liga abgemeldet werden.
Die Frauenmannschaft trat nicht mehr als Spielgemeinschaft an. Der Kader war dazu zu klein geworden. Daher nahmen einige Spielerinnen das Angebot der Hannover Ambassadors an und spielten in diesem Jahr dort. Der Mannschaft gelang es dabei bis in das Endspiel (Ladies Bowl) vorzustoßen. Dieses wurde dann allerdings gegen den amtierenden Deutschen Meister, die Berlin Adler Girls, verloren.
Auch der Kader der Cheerleader war in diesem Jahr stark geschrumpft, so dass ein Neuaufbau vollzogen wurde und Auftritte bei den Spielen der Dolphins erst einmal nicht möglich waren.
Im ersten Jahr der Erstligazugehörigkeit konnten die Coaches Sullivan und Soeldinger nicht gehalten werden und auch Brad Strohm verließ den Verein. Als Coaches wurden Samuel M. Moore (Headcoach), Sascha Bannura, Kirk Garbutt, Olaf Westermann, Steve McKnight und Matthias Filusch verpflichtet. Die herausragende Neuverpflichtung war u.a. der schwedische Widereceiver Pontus West und der US-amerikanische Linebacker Willie Lowery. Zum Ende der Saison dann wieder Brad Strohm zur Mannschaft, um den nicht so erfolgreichen spielenden Quarterback Chad Vogt zu ersetzen.
Konnten die beiden Vorbereitungsspiele gegen Berlin Magic und Amsterdam Crusaders noch deutlich mit 43:0 und 50:0 gewonnen werden, zeigte sich im Liga-Betrieb recht schnell, dass die 1. Bundesliga die beste Liga Europas ist, in der man sich nicht so leicht behaupten kann. So wurde von den 12 Ligaspielen nur eines, gegen den späteren Südmeister Stuttgart Scorpions, gewonnen.
Der letzte Tabellenplatz bedeute zwei Spiele in der Relegation. Wie im Vorjahr gewannen die Paderborn Dolphins deutlich, diesmal mit 40:3, verloren aber das Auswärtsspiel (12:21). Insgesamt reichte es zum Klassenerhalt.
Die Jugendmannschaft trat nach dem Rückzug im vergangenen Jahr wieder in der Jugendaufbauliga an und belegte am Ende den 2. Platz. Dabei wurden in 6 Spielen über 200 Punkte erzielt.
Der Damenmannschaft gelang es leider nicht mehr genug Spielerinnen zu rekrutieren, so dass das Kapitel Frauenfootball in Paderborn damit beendet wurde.
Der Neuaufbau der Cheerleader dagegen war ein Erfolg. Ca. 20 Mädchen, unter der Leitung von Mario Freede, bildeten die Mermaids und traten bei den Heimspielen auf.
Neuer Headcoach wurde Cevin Conrad und die Posten des 1. und 2. Vorsitzenden wurden mit Andreas Forell und Claudia Lübbert neu besetzt. In dieser Saison sprang der Hauptsponsor ab. Anschließend verloren die Paderborn Dolphins das Recht sich Dolphins zu nennen und mussten als A.F.C. Paderborn auflaufen. Am Ende reichte dann das Geld nicht mehr für den Spielbetrieb aus, so dass man sich vom Ligabetrieb abmelden musste.
Für die Jugendmannschaft unter Trainer Charalabos Koutroulis verlief das Jahr nicht erfolgreich. Nach dem altersbedingten Abgang zahlreicher Leistungsträger konnte man sich in der Liga nicht mehr durchsetzen und belegt zum Saisonende den vorletzten Platz.
Nach dem Rückzug aus der GFL erfolgte der Zwangsabstieg in die Regionalliga. Viele neue, unerfahrene Spieler mussten dabei von den Coaches Marc Droste, unterstützt von Dirk Ruloffs (Defense), Robert Michna (Defense Backs) und Oliver Ilskens (Offense Line) in die Mannschaft integriert werden.
Von den 10 Ligaspielen konnten vier Spiele gewonnen werden und am Ende belegte die Mannschaft den vierten Tabellenplatz. Im Vorstand waren Volker Mersch (1. Vorsitzender), Hans-Jürgen Hüser (2. Vorsitzender), Klaus Hecker (Geschäftsführer) und Marc Droste (Kassenwart) aktiv.
Da die Jugendspieler für eine eigene Mannschaft fehlten, ging man eine Spielgemeinschaft mit den Bielefeld Bulldogs ein. In der Jugendaufbauliga belegte die Spielgemeinschaft am Ende den zweiten Tabellenplatz.
Die Cheerleader Abteilung konnte weiteren Zulauf verbuchen und kam zeitweise auf 40 Mädchen im Alter von 10 bis 22 Jahren. Dabei war sie nicht nur am Spielfeldrand, sondern auch bei anderen Anlässen präsent und machte Werbung für den Verein.
Zum zehnjährigen Vereinsjubiläum trat die Herrenmannschaft erneut in der Regionalliga an. Nachdem die neuen Spieler nun schon ein Jahr Spielpraxis hinter sich hatten, gelang gegenüber dem Vorjahr die Steigerung um einen Tabellenplatz. Die Mannschaft wurde Dritter in der Regionalliga.
Die Jugendmannschaft trat wieder als eigenständige Mannschaft an. Auf Anhieb gelang ihr, unter der Leitung der Coaches Kofi Adomako, Matthias Gehrke und Sven Wallace, die Meisterschaft in der Jugendaufbauliga. Darüber hinaus konnte sie alle Spiele der Saison gewinnen, erzielte also eine Perfect Season.
Die Saison 2002 brachte neue, starke Gegner wie z.B. die Düsseldorf Panther (2001 noch 3. der 1. Bundesliga) sowie die Bochum Cadets und die Troisdorf Jets (letztes Jahr noch in der 2. Bundesliga). Der Trainerstab um Headcoach Marc Droste bestand aus Jan Rieke, Olaf Westermann und Matthias Gehrke. Aufgrund der neuen Gegner war jedem klar, dass dies ein hartes Jahr werden würde. Wie hart sah man am Saisonende. Der Abstieg wurde mit dem 7. Platz gerade noch vermieden. Spielergebnisse wie 0:65, 7:72, 7:78 und 13:62 zeigten, dass die Mannschaft eigentlich keine Regionalligastärke mehr hatte.
Der Jugend dagegen, unter der Leitung von Kofi Adomako, gelang gleich zu Anfang der Saison ein Paukenschlag. Nach der Meisterschaft im Jahr 2001 folgte der Aufstieg in die Jugendliga NRW. Dort traf man auf die Essen Cardinals, Dortmund Giants und Bielefeld Bulldogs. Als absoluter Underdog gelang es der Mannschaft, ihre ersten beiden Spiele gegen Essen und Dortmund zu gewinnen. Danach erfolgte allerdings ein Einbruch aufgrund des recht kleinen Kaders. Trotz einer großen kämpferischen Leistung gingen die restlichen vier Spiele verloren. Als Abschluss wurde der 4. und damit letzte Tabellenplatz belegt. Wie gut das spielerische Potential der Mannschaft allerdings war zeigt sich daran, dass sechs Spieler in der Kader der NRW-Auswahl berufen wurden und davon drei Spieler den Sprung in die Nationalmannschaft schafften.
Um der Jugend einen vernünftigen Unterbau zu verschaffen wurde eine Flagfootball-Mannschaft gegründet, die unter der Leitung von Rafael Garcia trainierte.
Auch im Vorstand gab es Veränderungen: Jürgen Hüser und Marc Droste schieden aus, Ralf Gaub rückte als Kassenwart nach. Der Posten des 2. Vorsitzenden wurde nicht besetzt.
Nach einem harten Regionalligajahr und einigen Abgängen, die nicht ersetzt werden konnten, waren nicht mehr genügend Spieler für die neue Saison vorhanden. So wurde keine Herrenmannschaft für den Ligabetrieb gemeldet. Viele Spieler wechselten daraufhin zu anderen Vereinen, um weiterhin Spielpraxis zu bekommen und sich weiterzuentwickeln.
Die Jugendmannschaft hingegen unter dem neuen Headcoach Waldemar Braun sowie Kiet Ngo (Offense Coach) und Sebastian Heßler (Defense Coach) spielte eine überragende Saison. Wieder holten sie die Meisterschaft und wieder spielten sie eine Perfect Saison.
In der nächsten Saison erfolgte für die Herrenmannschaft ein kompletter Neuanfang. Unter der neuen sportlichen Leitung mit Headcoach Dirk Ruloffs, Offense Coach Kofi Adomako und den Assistenten Matthias Gehrke und Marc Schüle startete die Mannschaft in der Verbandsliga. Das Team beendete die Saison mit einer bis dahin nie erreichten Perfect Season und stieg damit auch gleich in die Oberliga auf. Honoriert wurde dies von ca. 1000 Zuschauern, die pro Heimspiel in das Inselbadstadion kamen.
In der Jugendmannschaft erfolgte, wie fast jedes Jahr, ein Neuaufbau. Zahlreiche Spieler der Erfolgsmannschaft 2003 wechselten zur Herrenmannschaft. Bei den Coaches übernahm Sebastian Heßler das Amt des Headcoaches und Waldemar Braun wurde Offense Coordinator. Hinter den Bochum Cadets wurde der 2. Platz der Jugendaufbauliga belegt.
Die Flagfootball-Mannschaft nahm auch langsam Fahrt auf und führte verschiedene Trainingsspiele durch. Die auffälligste Neuerung in diesem Jahr war mit Sicherheit die Einführung des neuen Dolphins-Logos. Der Delfin im Comicstil mit dem Ball auf der Nase löste den alten schlicht-schwarzen Delfin im goldenen Helm ab.
Der vakante Posten des 2. Vorsitzenden wurde mit Florens Raschke besetzt, der Trainerstab mit Marc Droste und Benjamin Jelassi erweitert. Für die medizinische Versorgung konnten Tobias Senn und Frank Krause sowie als Physiotherapeut Heinz Paulicke gewonnen werden.
Die Oberliga wurde in zwei Gruppen zu je 5 Mannschaften aufgeteilt und die Saison bestand somit aus acht Spielen. Alle Spiele konnten gewonnen werden, wieder gelang der Mannschaft eine Perfect Season. In der Hälfte aller Spiele konnte die gegnerische Mannschaft keine Punkte erzielen. Um den Aufstieg perfekt zu machen, mussten noch zwei Relegationsspiele gegen den anderen Oberligameister, die Düsseldorf Bulldozer, gewonnen werden. Genau wie die Paderborner Mannschaft hatten die Bulldozer ihre Gruppe dominiert. Trotzdem gelang es den Paderborn Dolphins beide Spiele zu gewinnen und ungeschlagen in die Regionalliga aufzusteigen. Damit war die Mannschaft nun schon seit 16 Pflicht- und zwei Freundschaftsspielen ungeschlagen.
Die Jugendmannschaft gewann ihre Liga und konnten es den Seniors gleich machen und die Perfect Season abliefern. Trainiert wurden sie von Waldemar Braun und Heiner Ofer. Die Flagfootball-Mannschaft erhielt im Trainerstab Unterstützung durch Andreas Schäfer. Dieser war im letzten Jahr noch Quarterback der Jugendmannschaft und wurde dort in die NRW-Auswahlmannschaft berufen.
Bei der Cheerleadermannschaft gründete sich neben den Seniorinnen und den PeeWees eine Jugend-Squad. Trainer dieses Squad waren Jennifer Bömmelburg und Christina Athens. Durch drei Cheerboys, die zu den Seniorinnen stießen, konnten nun auch waghalsigere Hebefiguren und Pyramiden gestellt werden.
2006 waren die Paderborn Dolphins dann wieder in der Regionalliga. Um dieser neuen Aufgabe gerecht zu werden, wurde der Trainerstab mit Jan Rieke, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Quarterback spielen konnte, verstärkt. Des Weiteren stießen sieben Leistungsträger aus der Jugend zu den Herren.
Im Vorstand schieden Volker Mersch und Florens Raschke aus und Markus Bruckmann wurde neuer 1. Vorsitzender sowie Jan Rieke neuer 2. Vorsitzender. Sportlich war die Saison ein voller Erfolg. Als Aufsteiger gelang es die Saison als Dritter, nur einen Punkt hinter den Bochum Cadets, abzuschließen.
Bei der Jugendmannschaft schied Heiner Ofer als Coach aus und Waldemar Braun gab den Headcoach-Posten ab. Als neue Coaches konnten Kiet Ngo (Headcoach), Gero Pulse (Defense), Matthias Eikel (Line), Florian Drüppel (Line), Peter Looschelders (Runningbacks) und Waldemar Braun (Receiver) gewonnen werden. Nachdem die Spielerabgänge zahlenmäßig ersetzt werden konnten, schloss das Team die Saison mit dem dritten Tabellenplatz ab.
Die Flagfootball-Mannschaft bereite sich mit weiteren Trainingsspielen auf die Teilnahme an der Saison 2007 vor. Neben Rafael Garcia wurden sie von Andreas Schäfer und Dominik Nösner trainiert.
Die Cheerleader konnten weiterhin ihre Mitgliederzahl erhöhen. So trainierten ca. 20 PeeWees (6-10 Jahre) unter der Leitung von Gabi Bindzus und Nadine Hoffmann, 10 Juniors unter der Leitung von Jennifer Bömmelburg und Maike Katzer und das Senior Team mit 14 Mitgliedern unter der Leitung von Martin Fischer (Akrobatik-Trainer) und Mario Freede.
In dieser Saison erfolgte ein großer Umbruch in der Herrenmannschaft. 11 Abgängen standen 12 Neuzugänge gegenüber. Der Trainerstab blieb mit Dirk Ruloffs und Kofi Adomako sowie Matthias Gehrke, Marc Droste und Jan Rieke konstant gut besetzt.
Genau wie im Vorjahr gelang es der Mannschaft wieder drei andere Mannschaften hinter sich zu lassen. Leider reichte das in diesem Jahr nicht zum 3. Platz, da diesmal sieben Mannschaften in der Liga vertreten waren und nicht sechs Mannschaften wie im Vorjahr. Es blieb am Ende der 4. Platz.
Besser lief es bei der Jugendmannschaft. Sie konnte sich steigern und belegte am Ende der Saison den 2. Platz. Dadurch qualifizierte sich das Team als bester Zweitplatzierter für das Final-Four-Turnier der Jugendaufbauligen. Dort musste sie sich dann geschlagen geben und belegte den 4. Platz. Neu zum Trainerstab kamen Thorben Krietenstein, Hendrik Bleier und Felix Goldberg, welche die Abgänge von Gero Puls, Waldemar Braun und Peter Looschelders kompensierten.
Die Flagfootball-Mannschaft, trainiert von Rafael Garcia und Marcus Wilcke, nahm am Spielbetrieb der NRW 5er-Flagfootball-Liga teil. Die Liga spielte in zwei Gruppen und in der Gesamttabelle wurde am Ende der 6. Platz belegt.
Hätte jemand vor Saisonbeginn den Endstand vorausgesagt, wäre er wohl nicht ernst genommen worden. Wieder stand ein großer Aderlass bevor. 12 Spieler verließen die Herrenmannschaft, 9 stießen hinzu. Auch die Trainerriege blieb von Veränderungen nicht verschont. Matthias Gehrke übernahm den Posten des Offense Coordinator von Kofi Adomako und Marc Weggen (Offense Line) sowie Marcus Wilcke (Receiver) kamen als neue Trainer hinzu.
Das Ziel der Saison war einfach definiert, die Dolphins wollten besser abschneiden als im Vorjahr. Durch den Weggang des Quarterback Andreas Schäfer, des zweiten Quarterback Edgar Luttmann, unserer Runningbacks Ewald Leis und Hendrik Bleier sowie der Offense Line Spieler Marc Weggen und Andreas Feind sowie weiterer wichtiger Spieler sah es am Anfang nach einer schwierigen Aufgabe aus.
Unter der Führung des neuen Mannschaftsmitglieds, dem US-Quarterback Kevin McKenna, wurden jedoch alle drei Auswärtsspiele sowie die folgenden Heimspiele gewonnen. Nach 6 Spielen musste McKenna allerdings in seine Heimat zurückkehren. Die Mannschaft verstand es allerdings, die Gunst der Stunde zu nutzen und gewann die restlichen 4 Spiele ebenfalls. Damit konnte sie sich erstmals eine Perfect Season in der Regionalliga sichern. Als Meister der Regionalliga West traf man in der Relegation zum Aufstieg in die GFL 2 auf die Hildesheim Invaders. Diese waren, ebenfalls ungeschlagen, Meister der Regionalliga Nord. Zwei ungeschlagene Meister trafen aufeinander. In zwei äußerst spannenden und knappen Spielen unterlagen die Paderborn Dolphins den Hildesheim Invaders und konnten damit nicht in die GFL 2 aufsteigen.
Die Jugendmannschaft belegte wieder den 2. Platz in ihrer Jugendaufbauliga und nahm damit erneut am Final-Four-Turnier der Jugendaufbauligen teil. Ebenso wie im letzten Jahr wurden die Spiele knapp verloren. Weiterhin im Trainerstab tätig waren Kiet Ngo, Matthias Eikel und Felix Goldberg. Neu hinzu kamen Matthias Filusch und Andreas Gotzhein. Florian Drüppel, Thorben Krietenstein und Hendrik Bleier konnten aus zeitlichen Gründen nicht mehr das Training leiten.
Die Flagfootball-Mannschaft, mittlerweile in der NRW-5er-Flag-Liga etabliert, konnte ihre ersten Erfolge feiern und erreichte beim Endturnier in Mülheim einen hervorragenden dritten Platz.
Nach dem erfolgreichen Abschneiden in der letzten Saison traten die Paderborn Dolphins in einer völlig veränderten Regionalliga NRW an. Mit den Troisdorf Jets, Recklinghausen Chargers und Mönchengladbach Mavericks hatten sich gleich 3 Mannschaften mit US-amerikanischen Spielern verstärkt und galten damit als Aufstiegskandidaten. Wie schon in den vergangenen üblich, gab es eine große Spielerfluktuation. 16 Spieler gingen, 13 Spieler kamen neu hinzu. Eine Erweiterung erfuhr der Trainerstab mit Matthias Tichy, der seine aktive Laufbahn als Spieler beendete und die Betreuung der Defense Backs übernahm.
Ein Testspiel gegen die Münster Mammuts konnte zu Beginn der Saison deutlich mit 46:06 gewonnen werden. Doch die nun folgenden Spiele zeigten schnell, dass die Mannschaften in diesem Jahr stärker waren als noch im Vorjahr. Es gelang nur ein Sieg, die restlichen neun Spiele wurden alle verloren. Das Schlüsselspiel war die Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, die Mavericks, in Mönchengladbach. Gleich drei Leistungsträger (Quarterback Thomas Petersen, Runningback Daniel Greitens und Linebacker Sebastian Heßler) schieden verletzt aus.
Am Ende der Saison landete man mit einer Bilanz von 02:18 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nach der Saison erklärten dann Dirk Ruloffs, Marc Droste und Marc Weggen ihren Rücktritt als Coaches der Dolphins und mit Benjamin Jelassi wurde ein langjähriger Leistungsträger verabschiedet.
Die Jugendmannschaft ging mit vielen neuen Spielern in die neue Saison. Der Trainerstab bestand aus Kiet Ngo, Matthias Eikel, Andreas Gotzhein und Matthias Filusch. Die Mannschaft nahm am Spielbetrieb der neuen Jugendverbandsliga teil. Von den acht Spielen wurden nur zwei gewonnen. Dreimal musste man sich mit weniger als sieben Punkten Unterschied geschlagen geben. Am Ende stand dann der vorletzte Tabellenplatz. Damit musste die Mannschaft am Abstiegsrelegationsturnier teilnehmen. Bei diesem Turnier – ausgetragen im Hermann-Löns-Stadion – konnten sie leider auch nur eines der drei Spiele gewinnen. Dadurch stiegen sie in die Jugendlandesliga ab.
Bereits nach dem letzten Saisonspiel hatte Headcoach Kiet Ngo seinen Rücktritt erklärt, so dass nicht nur die Herren- sondern auch die Jugendmannschaft ihren Headcoach verlor. Neuer Jugendtrainer wurde Marcus Wilcke, der vorher die Wide Receiver der 1. Mannschaft gecoacht hatte.
Die Flagfootball-Mannschaft startete in das letzte Jahr ihres Bestehens. Schon zu Anfang der Saison war klar, dass man aufgrund der Altersabgänge eine komplett neue Mannschaft aufbauen musste, und so entschied sich der Vorstand 2010 keine Flag-Mannschaft, sondern eine C-Tackle-Mannschaft aufzubauen.
Die von Rafael Garcia Gomez und Marcus Wilcke betreute Mannschaft spielte ihre wahrscheinlich beste Saison. Bis zum Abschlussturnier in Neunkirchen-Vlyun bestand noch die Möglichkeit, NRW-Meister zu werden. Eine unglückliche Niederlage im letzten Spiel verhinderte dies.
Erfreulicher Jahresabschluss aus Sicht der Jugend war die Teilnahme von 4 Spieler(inne)n an den Mannschaften der NRW-Auswahl. Nadine Fortströer schaffte den Sprung in die U19-Damenmannschaft, Viktor Löwen und Peter Koop nahmen an der U16-Auswahl teil und Justin Gaub wurde in die U12-Auswahl berufen.
Mit Matthias Gehrke als neuem Headcoach und weiteren 6 Trainern wurde die Saison 2010 in Angriff genommen. Der Kader schrumpfte dabei erheblich, da 17 Abgängen nur 8 Neuzugänge (3 Spieler aus der eigenen Jugend, 3 Neuanfänger und 2 Spieler aus Hamm) gegenüberstanden. Sechs Mannschaften befanden sich in der Liga, zehn Spiele waren zu absolvieren. Sieben Mal ging die Mannschaft als Verlierer vom Platz und fand sich zum Saisonende auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.
Die U19 wurde durch den Verband in der Winterpause überraschend wieder in die Verbandsliga ein. Ein Aufstieg am grünen Tisch, der aber die Dolphins Jugend vor eine neue Herausforderung stellte. In der Verbandsliga müssen am Spieltag mehr Spieler anwesend sein, als in der Landesliga und die Kadergröße reichte nicht für einen gesicherten Spielbetrieb in der Verbandsliga aus. Daher musste der Vorstand schweren Herzens die Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen. Glücklicherweise zogen auch in der Landesliga einige Vereine ihre Mannschaften zurück und so konnte die U19 einen der dortigen Startplätze übernehmen. Mit Marcus Wilcke als neuem Headcoach und fünf weiteren Trainern nahm die Mannschaft diese Herausforderung an. Am Ende stand, bei nur einer Niederlage, die Meisterschaft in der Landesliga und der sofortige Wiederaufstieg in die Verbandsliga.
Da noch nicht genug Spieler für eine eigene U14 Mannschaft zusammengekommen waren, wurde das Angebot der Bielefeld Bulldogs angenommen, in der dortigen Mannschaft zu spielen. Am Ende sammelten dort fünfzehn junge Dolphins erste Tackle-Erfahrungen.
Die Vorbereitung auf die neue Saison begann vielversprechend, nur 6 Spieler verließen die Mannschaft, aber 18 Spieler vergrößerten den Kader. Darunter waren mit Matthew Jackson, James Roe und Sebastian Matei auch drei US-Amerikaner sowie 7 Spieler der Kassel Titans. Der Posten des Headcoach wurde ebenfalls neu besetzt, da Matthias Gehrke seine Tätigkeit nach Ende der Saison 2010 beendete. Mit Dick Bergstrom wurde ein neuer HC aus den USA verpflichtet.
Als weitere Coaches standen ihm in der Offense Daniel Greitens und Matthias Filusch und in der Defense Matthias Tichy, Andreas Gotzhein und David Schmidtmann zur Seite. Als Saisonvorbereitung wurden zwei Testspiele durchgeführt, die beide gewonnen wurden. Mit viel Selbstvertrauen ging die Mannschaft dann auch in die neue Saison und konnte sich dann am Ende auch leistungsgerecht vom 5. Platz des Vorjahres auf den 3. Platz hocharbeiten. Einzig die Mannschaften aus Bonn und Bielefeld erwiesen sich als stärker als die Dolphins und belegten die Plätze 1 und 2 der Regionalliga NRW 2011. Insgesamt konnten 7 von 12 Spielen gewonnen werden und auch das TD-Verhältnis war mit 388:258 wieder positiv
Zum Abschluss der Saison konnte der Verein dann noch sein 20jähriges Bestehen feiern.
Ebenfalls einen neuen Headcoach erhielt die U19. Marcus Wilcke legte Anfang 2011 sein Amt als Headcoach nieder, als Nachfolger konnte Dominik Nösner gewonnen werden. Mit einem Sieg im einzigen Testspiel wurde die Saison 2011 in der Verbandsliga in Angriff genommen. Aufgrund zahlreicher Spielausfälle konnten nur vier der acht angesetzten Spiele ausgetragen werden. Davon wurden drei Spiele gewonnen und eines verloren. In der Saison belegte die Mannschaft den zweiten Tabellenplatz.
Die U14 startete in ihre erste eigenständige Saison. Die Gegner in der Oberliga Gruppe Ost waren die Bochum Cadets, Dortmund Giants und der Remscheid Amboss. Trainiert wurde sie von Rafael Garcia Gomez, Frank Eckert, Gunnar Ströming und Uwe Ruloffs. Am Ende der Saison erreichte die Mannschaft den 2. Tabellenplatz in der Oberliga Gruppe Ost und qualifizierte sich damit für das Endturnier in Köln. Dort spielte sie um den 3. Platz in der Gesamttabelle und schlug die Troisdorf Jets in einem sehr spannenden Spiel mit 13:8.
Ebenfalls in ihre erste Saison ging die neugegründete U16 Mannschaft. Diese spielte nach den Sommerferien und setzte sich aus den bei jüngsten Jahrgängen der U19 und den beiden ältesten Jahrgängen der U14 zusammen. Sie spielte in der U16 Verbandsliga und traf dort auf die Bochum Cadets, Duisburg Thunderbirds und Gelsenkirchen Devils. Gegen die Bochum Cadets und Duisburg Thunderbirds gab es klare Niederlagen, die Gelsenkirchen Devils dagegen wurden souverän geschlagen und so erreichte die Mannschaft am Ende der Saison den 3. Tabellenplatz.
Headcoach Dick Bergstrom kam leider nicht zurück, er wechselte als Offense Coordinator in die GFL2. Für ihn wurde der William Miller als Headcoach und Defense-Coordinator sowie als Spielertrainer Evan Gehlert (Offense Coordinator und Quarterback) sowie Eric Tilson (Offense Line Coach und Center) verpflichtet. Als weitere Offense Assistants waren weiterhin Daniel Greitens und Matthias Filusch tätig. In der Defense wurde William Miller durch die Assistants Thomas Petersen und Rückkehrer Matthias Gehrke unterstützt.
Darius Voehringer, wechselte in die GFL1. Aus Osnabrück kamen einige ehemalige Dolphins-Spieler zurück, auch aus Kassel wechselten noch einige Spieler an die Pader und aus der U19 rückten einige Spieler in die Herrenmannschaft auf. Die Saisonvorbereitung verlief sehr erfolgreich, beide Testspiele wurden gewonnen (eines davon gegen den Zweitligisten aus Essen). Nach einem Sieg gegen Aachen wurden die nächsten vier Spiele verloren und die Mannschaft stand im Abstiegskampf. In der zweiten Saisonhälfte ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft und es konnten vier weitere Spiele gewonnen werden. Dadurch schaffte das Team eine ausgeglichene Bilanz (10:10) und sicherte sich – wie im Vorjahr – den 3. Tabellenplatz.
Aufgrund einer Ligareform konnte die U19 als Tabellenzweiter der Verbandsliga ebenfalls in die Oberliga aufsteigen. Der Coaching Staff 2012 bestand aus Headcoach Peter Daletzki, Matthias Filusch (Running Backs), Matthias Eikel (Offense Line), Mark Ojomu (Receiver), Christopher Stoll (Defense Coordinator), Andre Clement (Linebacker), Nicholas Reade (Defense Line) und Felix Johannknecht (Defense Assistant). Leider konnte sich das Team nicht in der Oberliag halten und stieg am Ende wieder in die Verbandsliga ab.
Besser dagegen lief es bei den beiden anderen Jugendmannschaften, der U14 und der U16. Zuerst musste die U14 allerdings einen heftigen Aderlass verkraften. 14 Spieler mussten die Mannschaft verlassen, da sie für eine weitere Saison zu alt waren. Durch die gute Zusammenarbeit mit mehreren Paderborner Schulen konnten durch die dort durchgeführten Flagfootball-AGs neue Spieler an die Mannschaft herangeführt werden und zu Beginn der Saison standen wieder mehr als 30 Spieler für die Paderborn Dolphins bereit.
Die Saison für die U16 verlief sehr erfolgreich. Durch Spielabsagen und Ausfälle mussten zwar nur vier Spiele absolviert werden, diese konnten aber alle deutlich gewonnen werden. Die damit erreichte Perfect Season krönte die durchweg gute Leistung des Teams. Nach Abschluss der Jugendsaison waren auch wieder einige Paderborn Dolphins in den NRW-Auswahlmannschaften vertreten.
Als fünfte Mannschaft trat die neugegründete Damenmannschaft im Ligabetrieb an. Insgesamt 12 Spielerinnen unter der Führung von Marc Droste nahmen am Spielbetrieb der fünfer Tackle-Liga NRW in Turnierform teil. Von den Turnieren konnte keines gewonnen werden und am Ende musste die Mannschaft aufgrund von Spielerinnenmangel wieder vom Spielbetrieb abgemeldet werden.
Das Jahr begann mit einer Änderung im Vorstand, Schatzmeister Ralf Gaub beendete seine Tätigkeit im Vorstand und Dominik Salmen rückte nach.
Abgänge gab es auch bei der Herrenmannschaft. Steven Müller kehrte nicht zurück und widmete sich seiner Leichtathletik. Aus der eigenen Jugend rückten Quarterback Viktor Löwen und Offensive-Liner Waldemar Pfaffenrot zur Mannschaft. Eine gute Zusammenarbeit entwickelte sich weiterhin mit den Paderborn UNIcorns. Auch in diesem Jahr stoßen weitere Spieler aus den Reihen der UNIcorns zu den Paderborn Dolphins.
Headcoach wurde Dick Bergstrom, der wieder an die Pader zurückkehrte. Als weitere Coaches standen Matthias Gehrke, Jan Rieke, Daniel Greitens, Thomas Petersen, Christopher Stoll und Max Filusch an der Seitenlinie. Der sportliche Erfolg blieb allerdings aus. Gerade die Spiele gegen den Amboss aus Remscheid und den zweitligaerfahrenen Club Essen Assindia Cardinals wiesen die Paderborner in die Schranken. Als vierter der Liga beendete man die Saison.
Die U19 konnte trotz des letzten Tabellenplatzes vom Vorjahr wieder in der Oberliga antreten, da dort eine Mannschaft ihre Teilnahme zurückgezogen hatte. Bei der U19 gab es Änderungen im Coaching Staff. Matthias Eikel, Mark Ojomu, Andre Clement und Felix Johannknecht, waren nicht mehr dabei. Neu zum Team stießen Uwe Ruloffs (Offense Line) und Florian Kettelhoit (Defense Assistant). Erfreulich war die Entwicklung im Spielerbereich, der Kader umfasste zu Saisonbeginn mehr als 60 Spieler. Am Ende sicherte man sich die Meisterschaft der Oberliga knapp vor den Duisburg Dockers / Thunderbirds.
Die U14 gab 18 Spielern an die U 16, so dass am Anfang ein überschaubarer Kader von 13 Spielern übrig blieb. Durch die Zusammenarbeit des Headcoaches Frank Eckert mit verschiedenen Schulen gelang es schnell den Kader wieder aufzustocken. Auch die Meisterschaft der U14 wurde an die Pader geholt.
Die U16 konnte nach einer spannenden Saison am letzten Spieltag die Meisterschaft sichern. Durch Umstrukturierungen im Ligabetreib war es das letzte Jahr für die U14 und U16. Diese sollten ab 2014 als U15 und U17 auf dem Platz stehen.
Auch in der NRW-Auswahl, der Green Machine, waren wieder zahlreiche Spieler vertreten. Im Frühjahr nahmen sie am U15 Ile de France Bowl in Paris teil. Im Herbst ging es dann für sie Next Generation Bowl gegen Team Austria nach Wien.

Brainwash

Brainwash ist eine deutsche, rechtsextreme Hatecore-Band aus Altenburg und Dresden.

Brainwash entstand 2001 aus den Bands Kreuzfeuer und Might of Rage. 2002 erschien eine Split-EP mit der ungarischen Band Vérszerzödés und eine Split-CD mit der US-amerikanischen Rechtsrock-Band No Alibi. Das Debütalbum Moments of Truth folgte 2005 auf dem ludwigshafener Label Gjallhorn Klangschmiede. 2007 erschien das Zweitwerk Hate Is Our Justice, das die Tracks der ersten beiden Split-Veröffentlichungen umfasst.
Nachdem sich die Band jahrelang gegen jedwede Kategorisierung gesträubt hatte, gilt sie heute dennoch als eine der wichtigsten deutschsprachigen Hatecore- bzw. NS-Hardcore-Bands. Liveauftritte fanden sowohl in Deutschland, als auch im Ausland statt, unter anderem auf dem Fest der Völker 2008 und bei Rock für Deutschland 2009 für die NPD. Die Band war zudem auf der ersten Projekt Schulhof-CD vertreten. Das und Auftritte auf dem European Hammerfest in Ungarn für die in Deutschland verbotene Hammerskins-Bewegung oder dem VFS & USGI Fest in Italien, das von zwei italienischen Skinhead-Gruppierungen ausgerichtet wurde zeigen jedoch, dass die Band auch keine Berührungsängste zum härteren rechtsextremen Spektrum hat. Die Texte sind auf englisch verfasst und verzichten auf neonazistische Äußerungen, antisemitische Äußerungen werden „in Synonyme verpackt“. Während sich die Band in ihren Texten eher gemäßigt äußert, sind die Aussagen in Interviews weitaus radikaler.
Die Mitglieder der Band sind auch in weiteren Gruppen des rechtsextremen Spektrums aktiv, unter anderem in den Hatecore-Bands Moshpit, Forbidden und Sharon Tate. Insbesondere der unter dem Pseudonym „Major Williams“ aktive Sänger Rene Weiße ist in der Szene sehr aktiv. So gibt er eine eigene Modelinie namens Drive by Suizhyde Clothing heraus, die eigene Shirts, aber auch Merchandising-Produkte anderer Hatecore-Bands herausgibt.

Jeroen Nikkel

Jeroen Nikkel (* 14. Dezember 1980) ist ein ehemaliger niederländischer Skispringer.

Nikkel gab sein internationales Debüt zur Saison 1998/99 im Skisprung-Continental-Cup . Bereits in seiner ersten Saison erreichte er 12 Continental Cup-Punkte und damit Platz 127 der Continental Cup-Gesamtwertung. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1999 in Ramsau am Dachstein startete Nikkel im Einzelspringen von der Normalschanze. Dabei schied er nach einem Sprung auf 64,5 Meter nach dem ersten Durchgang aus und landete auf dem 69. Platz.
Am 1. Januar 2001 gab Nikkel im Rahmen der Vierschanzentournee 2000/01 in Garmisch-Partenkirchen sein Debüt im Skisprung-Weltcup. Als 46. verpasste er die Punkteränge deutlich. In der Tournee-Gesamtwertung erreichte er mit 76,1 Punkten den 65. Platz. Knapp drei Wochen später startete er in Park City zu einem weiteren Weltcup. Jedoch verpasste er erneut die Punkteränge. Es war der letzte Einzelweltcup seiner Karriere. Im Dezember 2001 gehörte er zur Mannschaft beim Team-Weltcup in Villach. Dabei errang er mit seinen Team-Kollegen den zehnten Rang.
In der Folge trat Nikkel nur noch im Continental Cup an. Bereits im Januar 2002 gelangen ihm mit zwei 25. Plätzen in Ishpeming die besten Einzelresultate seiner Karriere in dieser Serie. Nachdem ihm jedoch kein Durchbruch gelang, beendete er nach der Saison 2002/03 seine aktive Skisprungkarriere.

Benoît Hogue

Benoît Hogue (* 28. Oktober 1966 in Repentigny, Québec) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler, der in seiner aktiven Zeit von 1983 bis 2002 unter anderem für die Buffalo Sabres, New York Islanders, Toronto Maple Leafs, Dallas Stars, Tampa Bay Lightning, Phoenix Coyotes, Boston Bruins und Washington Capitals in der National Hockey League gespielt hat.

Benoît Hogue begann seine Karriere als Eishockeyspieler bei den Castors de Saint-Jean, für die er von 1983 bis 1986 in der kanadischen Juniorenliga QMJHL aktiv war. In diesem Zeitraum wurde er im NHL Entry Draft 1985 in der zweiten Runde als insgesamt 35. Spieler von den Buffalo Sabres ausgewählt. Mit deren Farmteam, den Rochester Americans aus der American Hockey League, für die er in seinen ersten beiden Spielzeiten im Franchise der Buffalo Sabres fast ausschließlich spielte, gewann er in der Saison 1986/87 den Calder Cup. In der folgenden Spielzeit gab der Angreifer sein Debüt in der National Hockey League für die Sabres, wobei er in drei Spielen ein Tor erzielte und eine Vorlage gab. Es folgten drei Jahre als Stammspieler in der NHL für Buffalo, ehe er am 25. Oktober 1991 zusammen mit Pierre Turgeon, Uwe Krupp und Dave McLlwain im Tausch für Pat LaFontaine, Randy Hillier, Randy Wood und einem Viertrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 1992 an die New York Islanders abgegeben wurde.
Bei den New York Islanders lief Hogue drei Jahre lang regelmäßig in der NHL auf, bevor er kurz vor dem Ende der Trade Deadline in der Saison 1994/95 zu den Toronto Maple Leafs transferiert wurde. Diese verließ er nach nicht einmal einem Jahr bereits wieder, um sich den Dallas Stars anzuschließen. Nach drei Jahren verließ der Linksschütze die Texaner 1998 zunächst wieder, ehe er kurz vor Ende der Saison 1998/99 von den Verantwortlichen zurückgeholt wurde. Mit Dallas gewann er in den folgenden Playoffs zum ersten und einzigen Mal den prestigeträchtigen Stanley Cup. Zu diesem Erfolg trug er mit zwei Vorlagen in 14 Playoff-Spielen bei. Die nächste Spielzeit verbrachte der Kanadier bei den Phoenix Coyotes, ehe er für weitere eineinhalb Jahre bei den Dallas Stars unterschrieb. Nachdem er die Saison 2001/02 bei den Boston Bruins und Washington Capitals abgeschlossen hatte, beendete Hogue im Alter von 35 Jahren seine aktive Laufbahn.