Ten Bears

Ten Bears (deutsch: Zehn Bären; eigentlich: Parrywasaymen; * um 1790; † 23. November 1872 in Fort Sill, Oklahoma) war ein Häuptling der Yamparika-Comanchen.

Ten Bears Leben ist von den Anfängen der US-amerikanischen Indianerreservats-Politik geprägt. Obwohl er nicht als guter Krieger eingestuft wurde, galt Ten Bears sowohl unter den Indianern als auch bei den Weißen mit seiner poetischen Sprache als bewegender Redner. Zugleich besaß er mit seiner Diplomatie ausgesprochene Führungsqualitäten. Um 1860 wurde er nach dem Tod seines Vorgängers zum Häuptling der Yamparika gewählt. Bereits vorher hatte er am 27. Juli 1853 als Para-sar-a-man-no das Friedensabkommen von Fort Atkinson (Iowa) mit anderen Indianerstämmen unterzeichnet. Mit dem Wunsch nach Landkonzessionen besuchte er am 27. März 1863 erstmals Washington, D.C., doch machte ihm die US-Regierung keine bedeutenden Zugeständnisse.

Erst am 14. Oktober 1865 unterschrieb Ten Bears einen Vertrag am Little Arkansas River in Kansas, durch das die Comanchen im südwestlichen Oklahoma ein Indianerreservat in Fort Sill zugewiesen bekamen. Während der Medicine Lodge Conference, bei der es um die Beendigung der Indianerangriffe auf den Bau der Kansas-Pacific-Railroad ging (siehe Vertrag von Medicine Lodge), hielt er im Oktober 1867 eine besonders emotionale Rede, als er feststellte, dass es ihm zuwider war, in einem Reservat leben zu müssen, weil er „[…] ohne Einzäunungen geboren wurde und überall freies Atmen möglich war […] Dort möchte ich sterben, und nicht innerhalb von Mauern.“ Doch blieben seine dahingehenden Verhandlungsversuche erfolglos, denn die Regierung bestand darauf, dass die Comanchen ihr eigenes Gebiet wegen des neuen Reservats aufzugeben hatten. Eine Verhandlungskommission verlangte von den Yamparika-Comanchen, Cheyenne, Südlichen Arapaho und Kiowa-Apachen, sich in dem großen Reservat gemeinsam anzusiedeln. Alle Häuptlinge der oben genannten Stämme unterzeichneten am 21. Oktober 1867 den Friedensvertrag und im Dezember 1868 fand der Marsch in das Reservat statt. Ten Bears war schon im Greisenalter, als die USA die Comanchen in Reservate umsiedelten. Kurz vor seinem Tod kam Ten Bears im September 1872 zusammen mit Häuptling Tosawi der Penateka-Comanchen und anderen Häuptlingen erneut nach Washington, doch die von der Regierung gemachten Versprechungen wurden nicht eingehalten. Als die Indianer-Delegation in Washington von Präsident Ulysses S. Grant in allen Ehren empfangen wurde, forderte dieser Ten Bears und Towasi auf, nicht weiter anzusiedeln. Ein Effekt des Treffens war die Entfremdung beider Comanchen-Stämme. Während Lone Wolf als Held zurückkehrte, wurde Ten Bears ignoriert. Im selben Jahr verstarb Ten Bears Ende 1872 in Fort Sill

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, Oklahoma.

Unter der deutschen Übersetzung Zehn Bären lebt der einstige Häuptling im 1990 veröffentlichten Film Der mit dem Wolf tanzt wieder auf, als er Dunbar (Kevin Costner) den Morion eines spanischen Konquistadoren präsentiert. Im Film wird Ten Bears – geschichtlich inkorrekt – als Häuptling der Lakota-Sioux dargestellt.

„Ten Bears“ kommt in einer Nebenrolle auch im Film „Der Texaner“ (Engl.: The Outlaw Josey Wales) aus dem Jahre 1976 (Regie und Hauptrolle: Clint Eastwood) vor. Gespielt wurde er von Will Sampson.

Hugo Huber

Hugo Huber (* 1919 in Häggenschwil; † 7

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. April 2014 in Menzingen) war ein Schweizer Ethnologe.

Huber besuchte das Gymnasium in Einsiedeln und studierte Theologie an der Universität Freiburg (Schweiz). 1941 trat er ins Noviziat der Steyler Missionare ein und wurde 1945 zum Priester geweiht. Danach widmete er sich unter Wilhelm Schmidt der Ethnologie in Freiburg und London. 1950 promovierte er mit einer Arbeit über Tod und Fortleben im Glauben westafrikanischer Völker. 1951 reiste er nach Ghana, wo er bis 1957 Feldforschung betrieb und in der Pastoral mithalf

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. Während dieser Jahre verfasste er The Krobo: Traditional Social and Religious Life of a West African People.

Von 1960 bis 1989 war Huber Ethnologieprofessor in Freiburg, von 1973 bis 1977 war er Präsident der Schweizerischen Afrika-Gesellschaft und von 1977 bis 1981 Vorstand der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft. Huber wohnte in diesen Jahren bei den Steyler Missionaren (im ehemaligen Anthroposinstitut Froideville in Hauterive); das Haus in Posieux wurde unter ihm zu einem akademischen Treffpunkt. Seine Abschiedsvorlesung hielt er über Der Narr, die Zeit und der Tod, in Anlehnung daran, dass Übergangszeiten in traditionellen Gesellschaften Afrikas als Narrenzeiten begangen werden, weil sie «ein Vorwegnehmen des Todes bedeuten».

Danach wirkte Huber in verschiedenen deutschschweizer Pfarreien; ab 2005 wohnte er im Haus Marienburg der Steyler Missionare in Thal bei Rheineck mcm taschen sale, ab 2013 in Menzingen.

Minangkabau

Die Minangkabau sind eine Ethnie auf der indonesischen Insel Sumatra und mit über drei Millionen Angehörigen die größte noch existierende matrilineare und matrilokale Kultur weltweit. Die Minangkabau verstehen sich zum größten Teil als orthodoxe Muslime (Santris), folgen aber zugleich in unterschiedlichem Maß ihrem Gewohnheitsrecht (Adat), sie praktizieren also eine patrilinear ausgerichtete Religion in einer matrilinearen Gesellschaft. So werden zum Teil noch heute die Reisfelder an die Töchter vererbt und Minangkabau-Frauen haben vor allem im privaten Leben eine starke Autorität.

Der Siedlungsraum der weitgehend homogenen Ethnie erstreckt sich vom traditionell angestammten Kerngebiet, dem Hochland Westsumatras, umsäumt von den Vulkanen Gunung Singgalang, Gunung Marapi, Gunung Sago, Gunung Malintang und dem Barisangebirge, bis zu dem angestammten Gebiet in Richtung Padang, dem traditionellen rantau der Minangkabau. Auf der Malaiischen Halbinsel, bei Malakka und in Negeri Sembilan, haben eingewanderte Minangkabau schon vor der Ankunft der Portugiesen die Geschichte beeinflusst

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.

Sie sprechen als Muttersprache Minangkabauisch, eine malayo-polynesische Sprache, sowie in letzter Zeit zunehmend die indonesische Amts- und Unterrichtssprache Bahasa Indonesia.

Minang (auch menang) bedeutet „Sieg“ und kabau (heute kerbau) heißt „Büffel“. Nach einer Version geht der Name Minangkabau auf eine überlieferte doppelte Wortschöpfung zurück: „die Glücklichen“ und „die über einen Wasserbüffel verfügen“ (und damit über ein gutes Mittel zur Ernährung). Eine andere Version beruht auf einer Sage, „Die siegreichen Büffel“, nach der einmal ein riesiges javanisches Heer das Land der Minangkabau erobern wollte. Die Könige einigten sich darauf, zwei Büffel gegeneinander kämpfen zu lassen. Die Minangkabau ließen nun vor dem Kampf ein junges Kalb längere Zeit hungern und befestigten eine Speerspitze auf seiner Schnauze. Es stürzte sich durstig auf den Büffel der Javaner und tötete ihn so.

Quellen zur Kultur der Minangkabau gibt es erst seit der Kolonialisierung Indonesiens durch die Portugiesen im 16. Jahrhundert und vor allem durch die Aufzeichnungen englischer und niederländischer Kolonialbeamter und Militärs. Die Minangkabau verfügten zwar über eine Schrift, die aber nur auf wenigen steinernen Relikten erhalten ist. Die hölzernen Häuser mit ihrer textilen Ausgestaltung konnten im feucht-heißen Klima nicht überdauern, so dass nur wenige gegenständliche Hinterlassenschaften aus früheren Jahrhunderten erhalten geblieben sind. Die Minangkabau selbst erklären ihre Geschichte mit verschiedenen Mythen.

Bekannt ist, dass es sich bei den Minangkabau um ein Königreich mit ausgesprochen dezentraler Verwaltungsstruktur und ohne Militär gehandelt hat. Der Goldhandel scheint eine wichtige ökonomische Rolle gespielt zu haben. Nach der Islamisierung Westsumatras, die aufgrund der räumlichen Unzugänglichkeit ca. 100 Jahre später als im übrigen Indonesien erfolgte, wurde das alte Adat-System nicht grundlegend verändert

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, sondern dem Selbstverständnis der Minangkabau entsprechend umgeformt und integriert.

In den letzten Jahren wird zunehmend von kulturell bewussten Kreisen versucht, die traditionellen Regeln des Adat, die das politisch-gesellschaftliche System der Minangkabau ausmachen, zu betonen und vor dem Verfall zu schützen. Die Vermittlung der Adat-Regeln an die nachfolgende männliche Generation erfolgt auch heute – trotz der drastischen Zunahme von Kernfamilien im neuen Eigenheim anstelle der matrilokalen verwandtschaftlichen Großverbände – im Adat-Haus, von den Männern der eigenen Verwandtschaftsgruppe.

Die Minangkabau haben recht komplexe soziale und gesellschaftliche Strukturen. Vier Clans (suku) die Bodi, Caniago, Koto und Piliang sind in Westsumatra die ältesten Volksgruppen.

Der Adat bestimmt neben der matrilinearen Erbfolge unter anderem:

Gleichwohl wird mit der Bildung von Kleinfamilien auch das matrilineare Erbrecht, ein Kernstück des Adat, allmählich unterhöhlt. Parallel zum veränderten Erbrecht verändern sich auch die Wohnbedingungen. Während in der traditionellen Gesellschaft der Wohnsitz von Frauen matrilokal, der von Männern jedoch duolokal war, hat sich dies deutlich zu einer Kombination aus matrilokalem Wohnsitz bei Herausbildung einer Kleinfamilie umgestaltet.

Der Sage nach stieg Islam von den Küsten auf, während Adat von den Bergen herunterstieg, was eine friedliche Koexistenz bewirkt habe. Inwieweit dies eine konfliktreduzierende Theorie ist, die der Wirklichkeit nicht entspricht, lässt sich nur anhand einzelner Indikatoren überprüfen. Die schriftlich kodifizierten Normen von Adat und Islam, das tambo und der Koran, lassen zumindest viel Interpretationsraum und werden von den Minangkabau oft je nach Situation als Legitimierungsquelle herangezogen. Dennoch ist der Islam eine – nicht nur an den in Indonesien gemäßigt praktizierten Bekleidungsvorschriften für Frauen ablesbare – zentrale kulturell bedeutsame Macht geworden.

Historische Geschichten und Mythen werden in die Pantun-Versform gepackt und im traditionellen Gesangsstil Saluang jo dendang mit der begleitenden Bambusflöte Saluang vorgetragen. Beim Volkstheater Randai tritt ein größeres Orchester auf.

Als weltweit größte matrilineare Ethnie ist das Sozialsystem der Minangkabau von besonderer Bedeutung. Das Forschungsinteresse ist an dieser zwischen Moderne und traditionellen Adat-Normen lebenden Kultur seitens verschiedener Disziplinen (Ethnologie, Soziologie, Anthropologie, Erziehungswissenschaft) groß und insbesondere auf die Geschlechterperspektive fokussiert.

Bei den Minangkabau findet sich eine spezielle Form der traditionellen Padang-Küche (Masakan Padang), das überwiegend aus Rindfleisch hergestellte Rendang. Verbreitet ist auch das Gemüsegericht Daun ubi tumbuk.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Besetzung

Gesang und Gitarre:
Franz Josef Degenhardt

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ist ein 1965 beim Label Polydor erschienenes Album von Franz Josef Degenhardt. Es war nach Rumpelstilzchen das zweite Album des Liedermachers und wurde von Jimmy Bowien produziert. Die Lieder erschienen 1969 auch als Buchveröffentlichung.

Auf diesem Album brachte Degenhardt die Spießigkeit der deutschen Nachkriegsjahre (insbesondere in den Chansons Spiel nicht mit den Schmuddelkindern und Deutscher Sonntag) zum Ausdruck und verarbeitete in seinen Texten auch die vorweggenommene Hoffnung auf die Studentenbewegung. Die Texte sind überwiegend von Gesellschaftskritik und Surrealismus geprägt.

Das auf dem Album enthaltene gleichnamige Lied Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ist eines der bekanntesten Lieder des Künstlers und repräsentativ für die Chansons und Bänkellieder seiner ersten beiden Alben. Es erzählt die Geschichte eines Jungen aus „besserem“ Hause, der als Kind gerne mit Arbeiterkindern spielte, dann aber in die Oberschule gezwungen wurde und die gesellschaftliche Karriere machte, die Eltern und Lehrer von ihm erwarteten. Das Lied kritisiert Karrierismus und Diskriminierung von Arbeiterkindern. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern wurde zum geflügelten Wort. Unter anderem veröffentlichte die deutsche Hip-Hop-Band Anarchist Academy einen Song mit diesem Titel. Ebenso ist es eines der bekanntesten und erfolgreichsten Lieder Degenhardts; so kündigte der Liedermacher später die Ballade vom verlorenen Sohn als „das Schmuddelkinderlied der 70er Jahre“ an (dokumentiert u.a. auf dem Livealbum Liederbuch – Von Damals und von dieser Zeit, 1978), und Degenhardts Roman Zündschnüre wurde in Zeitungsanzeigen mit dem Schlagwort „Schmuddelkinder-Atmosphäre“ beworben. Helge Schneider adaptierte in seinem Song Katzenoma Degenhardts Lied, lenkte dort seine Kritik aber auf eine ungerechte, staatlich unterstützte Diskriminierung von Senioren u

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. a. durch Rentenkürzungen

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.

Das Lied Ein schönes Lied erzählt im ruhigen, lyrischen Ton die Geschichte eines „gebrannten Kindes“, das mit einem Boot aus dem Heimatland flieht, in dem Krieg herrscht, und von einem Land des Friedens träumt. Es spielt auf den Vietnamkrieg an.

Das Lied Deutscher Sonntag („Sonntags in der kleinen Stadt“) karikiert sonntagstypische Spießerszenen in einer Kleinstadt, denen sich das lyrische Ich auf sarkastische Weise verweigert. Als Elemente dieses als „Sonntagseinerlei“ bezeichneten Tagesablaufes werden das morgendliche Bad, der Besuch des Gottesdienstes, das üppige Mittagessen samt Nachtisch und anschließender Mittagsruhe bei Zigarren, der Besuch eines Fußballspiels, der Spaziergang durch die Stadt und schließlich der Abend vor dem Fernseher genannt. 2010 erwähnte Ulrich von Berg das Lied mit der Strophe, die metaphorisch möglicherweise die Besucher eines Fußballspiels beschreibt („Dann geht’s zu den Schlachtfeldstätten. mcm taschen sale..“), in einem Artikel mit dem Namen Ist Fußball Pop? in der Zeitschrift 11 Freunde als Beispiel für eine Wertung durch „jene Linken, die unter dem Einfluss der Kulturkritik der Frankfurter Schule meinten, sich dem Fußball genau wie der Pop- und Rockmusik verweigern zu müssen“. Das Fußballpublikum werde, so von Berg, dargestellt „wie ein von Otto Dix gemaltes Zerrbild deutschen Kleinbürgertums“; der im Lied porträtierte Fußballzuschauer sei „sadistisch veranlagt und ein verkappter Faschist.“

Auf der Espressomaschine karikiert in sehr bildhafter Sprache eine von Konsumdenken bestimmte Liebesbeziehung. Charakteristisch ist, dass in jeder Strophe das zur Metallveredelung verwendete Element Chrom erwähnt wird.

Das Lied Hochzeit erzählt eine Liebesgeschichte inmitten von düsteren Metaphern, die auf die Gefahr eines Atomkriegs anspielen, jedoch auch auf die Raumfahrt. In einer der Strophen parodiert Degenhardt die berühmten Zeilen von Walther von der Vogelweide: Unter der linden, bei der heide / wo unser beider bette was…

Das Lied Wölfe mitten im Mai erzählt, wie Wölfe langsam die Herrschaft über ein Dorf erringen. Die Metapher spielt auf den Faschismus an.

Im Lied Diesmal werd‘ ich nicht erklärt ein früherer Krieger (möglicherweise ein Wikinger), dass er nicht mehr länger auf Kriegsfahrt ausgehen will.

Das Lied Der, der meine Lieder singt ist eines der kunstvollsten Lieder Degenhardts und präsentiert eine schwer zu deutende Reflexion über seine eigene Rolle als Liedermacher, Alkoholiker, Ehemann und Vater. Auch dieses Lied arbeitet mit zahlreichen eindrucksvollen Bildern. In jeder der vier Strophen wiederholt sich die thematische Abfolge des Refrains: Singen, Trinken, Ehefrau, Kinder.

Insomnia (Club)

Der Club Insomnia ist ein Nachtclub in Berlin. Die Betreiber bezeichnen ihn als „hedonistischen Nachtclub“ und er soll eine Mischung aus römischen Orgien und dem Studio 54 in New York City nachbilden. Er gehört zur erotischen Gegenwarts-Subkultur und ist neben dem Amüsierbetrieb auch Forum für Künstler mit erotischen Themen

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, für Shows, Ausstellungen von Malern, Fotografen und erotischen Lesungen.

Einlass findet nur

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, wer sich dem Dresscode „Sexy – Fetisch – Elegante Abendgarderobe“ anpasst. Auch politisch und gesellschaftlich engagiert sich der Club durch Teilnahme am CSD und die Veranstaltung von Benefizpartys, z. B. zugunsten Terre des Femmes zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, Hilfe für Japan etc.

Inspiriert durch den Song Insomnia (lat. „Schlaflosigkeit“) der britischen Musikgruppe Faithless nannten Dominique und DJ Clark Kent ihre neue Partyreihe Insomnia Events. Die erste Insomnia-Party fand im März 1996 im KitKatClub Berlin statt, ab 1999 betrieb Dominique Insomnia die Partys allein weiter. Nach 10 Jahren als Fremdveranstalterin im KitKatClub beschloss sie, einen eigenen Club zu etablieren. Am 17. Februar 2006 wurde das Insomnia eröffnet.

Das Wohn- und Geschäftshaus „Zum Kurfürst“, Ecke Alt-Tempelhof 17/19 und Tempelhofer Damm 145/147, das 1911-12 von Carl und Emil Schneider erbaut wurde, war in der Vergangenheit eine Stätte des Vergnügens. Die Räumlichkeiten wurden zunächst als Restaurant mit Festsälen, später als Ballsaal und Kino genutzt. In den 1970er Jahren waren sie Heimat der Diskothek „Cartoon“. Nach etlichen Jahren des Leerstands nahmen sich 2006 die jetzigen Betreiber des Nachtclubs des kleineren der beiden denkmalgeschützten Säle an und erweckten ihn mit aufwendiger Restauration in Kombination mit einer modernen Erlebnisgastronomie zu neuem Glanz.

Emilianos (Vafidis)

Emilianos (Vafidis) (griechisch&nbsp

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;Αιμιλιανός Βαφείδης) (* 5. Oktober 1934 in Nikea bei Piräus), mit bürgerlichem Namen Alexandros Vafidis (Αλέξανδρος Βαφείδης), ist ehemaliger Abt des Athosklosters Simonos Petras, Gründer eines Nonnenklosters in Ormylia auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki und mehrerer orthodoxer Klöster in Frankreich. Viele seiner Predigten und Ansprachen wurden aufgezeichnet und sind in Büchern in verschiedenen Sprachen erschienen.

Schon als Kind und Jugendlicher beteiligte sich Alexandros aktiv am kirchlichen Leben, indem er im Großraum Athen etwa Freizeiten oder Katechesen organisierte. 1959 schloss er sein Theologiestudium an der Universität Athen ab. Sein Plan war, Missionar zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen begann Alexandros das klösterliche Leben.

Am 9. Dezember 1960 wurde er zum Mönch mit dem Namen Emilianos geweiht, am 11. Dezember folgte seine Weihe zum Diakon und am 15. August 1961 seine Priesterweihe. Nach Aufenthalten in diversen Klöstern der Meteora-Region wurde er in das Kloster des Heiligen Vissarion am Fuß des Pindosgebirges versetzt. Dort hatte er ein tiefgreifendes religiöses Erlebnis, über das er 1983 in der dritten Person als Geschichte eines gewissen Mönches berichtete. Er beschreibt darin, wie plötzlich alles in der Nacht in Licht getaucht war, die ganze Schöpfung das Jesusgebet betete und sein Herz zunehmend davon ergriffen wurde: In seiner Entrückung sah er, dass Himmel und Erde ohne Unterlass das Jesusgebet singen und dass der Mönch nur dann wahrhaftig lebt, wenn er von eben diesem beseelt ist. Damit das geschieht, muss er nur aufhören, für sich selbst zu leben. Kurz nach diesem Erlebnis bestimmte ihn Metropolit Dionysios zum Abt des größten Meteora-Klosters Metamórphosis, zudem wurde ihm der Dienst eines Diözesan-Predigers und Beichtvaters auferlegt. Während Emilianos zu Beginn noch allein in dem verlassenen Kloster lebte, schlossen sich ihm zunehmend Interessierte an. Am 6. August 1966 erhielt er von Metropolit Dionysios das Große Schima. Die wachsende Mönchsgemeinschaft sah sich aber zunehmend dem Druck des anwachsenden Tourismus ausgesetzt.

1973 erhielten Emilianos und seine Mönche vom Verwaltungsrat des Athos die Einladung, das Kloster Simonos Petras neu zu beleben. Daraufhin übersiedelte Emilianos mit all seinen Mönchen auf den Athos. Im Mai 1974 gründete Emilianos in Ormylia einen Konvent der Verkündigung des Allheiligen Gottesgebärerin für Nonnen, die Emilianos als geistlichen Vater hatten. Lebten in dem Kloster anfänglich etwa 40 Nonnen, sind es derzeit (2013) etwa 120. Unweit des Klosters gründete Emilianos 1981 auch eine Stiftung, die vor allem soziale Aufgaben wahrnimmt.

Am 19

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. Juni 1977 nahm Abt Emilianos im Kloster Simonos Petros eine von Placide Deseille geleitete Gemeinschaft französischer Trappisten in die orthodoxe Kirche auf. Die Gemeinschaft hatte schon zuvor in Aubazine en Corrèze im byzantinischen Ritus die Gottesdienste gefeiert. Auch infolgedessen entstanden in Frankreich drei von Simonos Petras abhängige Klöster: das Kloster des Antonius des Großen in Saint-Laurent-en-Royans in den französischen Alpen, weiters das Nonnenkloster der Transfiguration bei Terrasson-Lavilledieu in Südwestfrankreich und das Nonnenkloster des Schutzes der Gottesmutter bei La Bastide-d’Engras in Südfrankreich.

Seit Anfang 1995 ist Emilianos an einer unheilbaren Krankheit erkrankt. Stufenweise musste er sich von seinen Verpflichtungen zurückziehen. Im Jahr 2000 legte er das Amt des Abtes von Simonos Petras nieder. Emilianos lebt jetzt zurückgezogen im Kloster von Ormylia. Seine Katechesen, Reden und Predigten wurden vielfach aufgezeichnet und sind in Druck erschienen, vor allem in griechischer Sprache. Es gibt aber auch Übersetzungen ins Englische, Arabische, Bulgarische, Französische mcm taschen sale, Serbische, Rumänische, Russische und Deutsche.

Kloster San Millán de la Cogolla

*
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Das Kloster San Millán de la Cogolla (Spanisch: Monasterio de San Millán de la Cogolla) ist ein Ensemble bestehend aus den Klöstern San Millán de Yuso und San Millán de Suso. Es befindet sich am linken Ufer des Cárdenas im Ort San Millán de la Cogolla, La Rioja, Spanien. San Millán de Suso (suso, von lateinisch: sursum = oben) liegt dabei oberhalb des im Tal errichteten San Millán de Yuso (yuso, von lateinisch: deorsum = unten). Beide Klöster wurden 1997 von der UNESCO ihrer Bedeutung wegen zum Weltkulturerbe erklärt. Die dort lebende klösterliche Gemeinschaft gehört zum Orden der Augustiner.

Ausgangspunkt der Entwicklung war eine Einsiedlergemeinschaft, die der namensgebende Heilige Aemilianus von Cogolla (spanisch San Millán) nach seinem Rückzug in die Sierra de la Demanda um sich und seine Einsiedelei versammelt hatte. Nach seinem Tod wurde das Grab Anbetungsort, über dem im 6. Jahrhundert die ersten Gebäude des oberen Klosters errichtet wurden. Die Umstellung vom ursprünglichen Anachoretentum auf klösterliches Leben nach benediktinischer Regel erforderte verschiedene Erweiterungen, zum Beispiel wurde ein Versammlungsraum für die Gemeinschaft gebraucht. Diese wurden bis ins 12. Jahrhundert hinein ausgeführt und tragen ihrer Zeit entsprechend westgotische, mozarabische und romanische Züge. Wichtiger Schritt war dabei die Stiftung von Kirche und einem ersten Kloster durch König Sancho II. Garcés von Navarra.

1001 wurde dieses Kloster während eines maurischen Feldzuges unter Al-Mansur zerstört.

Daraufhin wurde 1053 auf Befehl des navarrischen Königs García III. Sánchez das untere Kloster erbaut und die ursprünglich in San Millán de Suso ruhenden Gebeine des Heiligen Aemilianus dorthin überführt.

Die Vorgänge um Überführung und Klosterneubau stellt die Legende folgendermaßen dar:

König García III. Sánchez war dem Heiligen Aemilianus sehr ergeben. Da er gerade das Kloster Santa María la Real de Nájera in seiner Hauptstadt Nájera gegründet hatte, wollte er dessen in San Millán de Suso ruhenden Gebeine nach Nájera überführen. Die Überreste des Heiligen wurden auf einen Ochsenkarren geladen und mitgenommen. Als sie sich dem Fluss näherten, hielten die Ochsen an und weigerten sich weiterzuziehen. Der König fasste dies als Zeichen auf und ließ ein neues Kloster errichten.

Die längste Zeit seiner Geschichte war das Kloster eine Benediktinerabtei. Seiten 1878 leben hier Augustiner, die nicht nur das klösterliche Leben aufrechterhalten, sondern sich auch um die bauliche Erhaltung der Gebäude verdient gemacht haben.

Vom oberen Kloster existiert die Kirche mit westgotischen, mozarabischen und romanischen Stilelementen. Die annähernd gleich großen Schiffe mit Vorhalle wurden an den Felsen über der Höhle angebaut, in denen Aemilianus und seine Schüler lebten. Davon entstand 574 zunächst das südliche Schiff, 984 das nördliche. Der hufeisenförmige Triumphbogen, die Zwillingssäule und die sechsteilige Chorkuppel sind westgotische Stilelemente, das Kreuzrippengewölbe und ein ursprünglich westgotisches, im 10. Jahrhundert überarbeitetes Kapitell spiegeln mozarabische Einflüsse wider. Der Wiederaufbau nach der Zerstörung zu Beginn des 11. Jahrhunderts wurde romanisch ausgeführt.

Am einstigen Begräbnisort San Milláns befindet sich noch der Sarkophag aus dem 11. Jahrhundert mit Reliefs und einer liegenden Darstellung des Heiligen. In der Vorhalle stehen die Sarkophage mit den sterblichen Überresten navarrischer Königinnen und der Infanten von Lara samt denen ihres Erziehers Nuño Salido.

Das Gebäude wurde im Stil der damals üblichen Romanik errichtet. Es gab Renovierungen nach dem 16. Jahrhundert, im Desornamentado-Stil, dem 17. und dem 18. Jahrhundert. Man betritt sein Inneres durch ein Barockportal mit korinthischen Säulen und einem Relief des reitenden San Millán aus dem 17. Jahrhundert. Vom Vestibül aus gelangt man in den Salón de los Reyes (Salon der Könige), wo sich wertvolle von Bruder Juan Rizzi geschaffene Gemälde von Grafen und Königen befinden. Unter ihnen García Sanchez III. und dessen Vater Sancho III. Garcés von Navarra. Letzterer weist eine Besonderheit auf; sein Kopf ist der des spanischen Schriftstellers Lope de Vega. Die Kirche hat drei Schiffe, Krypta und Kuppel. Das Altarretabel stammt aus dem 17. Jahrhundert, sein zentrales Bild zeigt San Millán in der Schlacht von Hacinas. In der Sakristei werden die Reliquien der Heiligen Millán und seines Meisters Felix in zwei Silberschatullen mit Elfenbeinbeschlägen aufbewahrt. Die Schatulle San Milláns war ein Auftrag des Königs Sancho IV. Garcés im Jahre 1067. Das Kloster verfügt auch über eine wichtige Bibliothek, die im Jahr 1665 erbaut wurde. Sie bewahrt einige wertvolle Kodizes und Inkunabeln auf.

Das Kloster San Millán de la Cogolla ist nicht nur in künstlerischer und monastischer, sondern auch in linguistischer und literarischer Hinsicht wichtig. Hier schrieb ein Mönch die Glosas Emilianenses, den ersten Text auf westaragonesisch (oder auch Navarro-Aragonesisch), eine iberoromanische Sprache, die aus dem Vulgärlatein entstand und dem Spanischen verwandt ist. Sie enthalten auch die ersten Notizen auf Baskisch. Aus diesem Grund gilt das Kloster auch als Wiege der Spanischen und Baskischen Romanzen. Außerdem lebte und arbeitete hier im 12. und 13. Jahrhundert der Mönch Gonzalo de Berceo, der erste uns bekannte Poet der neuen Volkssprache Kastilisch. Die Klosterbibliothek umfasst circa 10.000 Bände.

San Millán de Suso

San Millán de Suso, Innenansicht

San Millán de Suso, Innenansicht

Sarkophag des Hl. Millán

San Millán de Yuso

Das Tal des Cárdenas mit San Millán de Yuso

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Eckhard Fischer

Eckhard Fischer (* 1959 in Stuttgart) ist ein deutscher Geiger

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, Dirigent und Hochschullehrer.

Fischer studierte Violine bei Ricardo Odnoposoff an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie bei Joseph Gingold an der Indiana University in Bloomington. Außerdem belegte er Kammermusik bei György Sebok, Leon Fleisher sowie dem Trio di Trieste. Meisterkurse absolvierte er beim Amadeus- und dem Melos-Quartett. Schließlich studierte Fischer noch Dirigieren bei Alexander Šumski.

1978 gewann Fischer den S-3 Musikpreis des SDR. Von 1979 bis 1983 war er Mitglied des Stuttgarter Streichquartetts (Christoph Poppen und Eckhard Fischer Violine; Dietmut Poppen

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, Viola; Manuel Fischer-Dieskau, Violoncello), mit dem er Wettbewerbe gewann, etwa den nach Karl Klingler benannten. 1985 gründete er mit Michael Hauber das Klaviertrio „TrioOpus 8“, mit dem er beim Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin sowie in Bordeaux, Colmar und Florenz Preise errang.

Seit 1990 ist Fischer Professor für Violine an der Hochschule für Musik Detmold. Dort leitete er auch von 1996 bis 2009 das von Tibor Varga gegründete Detmolder Kammerorchester.

Württembergische Uhrenfabrik Bürk

Die Württembergische Uhrenfabrik Bürk war einer der bedeutendsten deutschen Uhrenhersteller. Sie hatte ihren Sitz in Schwenningen am Neckar (heute Villingen-Schwenningen). 1855 von Johannes Bürk gegründet, prägte es über ein Jahrhundert lang die Geschichte der Stadt mit, die wegen der Zahl und Bedeutung ihrer Uhrenindustriebetriebe für Jahrzehnte zur „größten Uhrenstadt der Welt“ aufstieg. In dieser Phase hatten Unternehmen und Stadt internationale Bedeutung.

Das Unternehmen stellte von Anfang an nicht nur gewöhnliche Uhren, sondern Zeiterfassungsgeräte aller Art her. So wurden zunächst Nachtwächterkontrolluhren entwickelt, durch die die Anwesenheit der Wächter zu bestimmten Zeiten dokumentiert – und damit überwacht werden konnte. Die Bürk-Wächterkontrolluhr Universal Nr. 50 wurde von 1912 bis 1996 hergestellt. Auch Arbeitszeiterfassungsgeräte (Stechuhren) wurden von Bürk hergestellt. Sie prägten das Arbeitsleben entscheidend.

Bereits 1865 wurden durch Jakob Bürk, den Bruder des Firmengründers

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, die Produkte in den USA verkauft.

Nach dem Tode Johannes Bürks 1872 übernahm sein Sohn Richard Bürk die technische Leitung, während seinem Bruder Hugo Bürk die kaufmännische Leitung oblag.

Im Jahr 1900 gründete Bürk mit dem US-amerikanischen Uhrenhersteller Bundy die International Time Recording Co. (ITR), aus der später durch Fusionen die International Business Machines Corporation (IBM) hervorging.

Seit den 1920er-Jahren wurde die Produktpalette um Systeme aus Haupt- und Nebenuhren erweitert, wie sie insbesondere an Bahnanlagen zum Einsatz kamen.

Bürk war Inhaber von Patenten in Deutschland und Großbritannien.

Das Unternehmen gehörte (neben ISGUS) zu den beiden bedeutendsten deutschen Unternehmen für technische Uhren.

Das Unternehmen musste 1984 Konkurs anmelden und wurde als Bürk Zeitsysteme weitergeführt, die 1996 ebenfalls in Konkurs geriet. 1997 ging aus ihr die Bürk Mobatime GmbH hervor, eine Tochtergesellschaft der schweizerischen MOBATIME-Gruppe.

Heute befindet sich in der ehemaligen Fabrik das Uhrenindustriemuseum Villingen-Schwenningen.

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Karl-Heinz Wienhold

Karl-Heinz „Kalle“ Wienhold (* 30

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. September 1953 in Neubrandenburg) war Fußballtorwart in der DDR-Oberliga, wo er für den FC Vorwärts Frankfurt/O. im Tor stand.

Karl-Heinz Wienhold begann 1964 als Elfjähriger seine Fußballkarriere beim SC Neubrandenburg, woraus im April 1966 die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Post Neubrandenburg entstand. Sein erster Trainer war der damalige Oberligaspieler Jürgen Schröder, der ihn schon nach kurzer Zeit ins Tor stellte.

In der Saison 1972/73 wurde Wienhold in die erste Männermannschaft von Post aufgenommen, die in der zweitklassigen DDR-Liga spielte. Am 5. Spieltag kam er bei der Partie FC Hansa II – Post Neubrandenburg (0:2) zu seinem ersten Liga-Einsatz. Zur Saison 1974/75 wurde er Stammtorwart von Post, welcher er bis zu seinem Weggang 1976 nach Plauen blieb.

Im November 1976 wurde der Torhüter während seines Militärdienstes bei den Grenztruppen der DDR zur sächsischen ASG Vorwärts Plauen delegiert, welche ein Auffangbecken für talentierte Spieler im Armeebereich darstellte. In Plauen kam er zu keinem Einsatz in der ersten Mannschaft und wurde bereits zur Jahreswende zum Oberligisten FC Vorwärts Frankfurt/O. weiter delegiert.

Bei Vorwärts kam er in der Rückrunde der Saison 1976/77 jedoch nur zu einem Einsatz in der Nachwuchsoberliga. Am 5. Spieltag der Saison 1977/78 gab er bei der Partie 1.FC Magdeburg – FCV (1:0) sein Debüt in der DDR-Oberliga und übernahm gleich die Position des Stammtorwarts von Eckhard Kreutzer. In seiner ersten Oberligaspielzeit kam er auf 21 Punktspieleinsätze. Am Saisonende stieg Frankfurt in die DDR-Liga ab

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, doch mit Torhüter Wienhold, der 22 der 30 ausgetragenen Liga- und Aufstiegsspiele absolvierte, kehrte die Mannschaft nach einem Jahr in die Erstklassigkeit zurück. Durch einen beim VfB Stuttgart im UEFA-Cup Spiel erlittenen Rippenbruch verlor er seinen Stammplatz nach dem 8. Spieltag der Saison 1980/81 wieder an Kreutzer. Dadurch kam er auch bei der letzten Finalteilnahme Frankfurts im FDGB-Pokal nicht zum Einsatz. In der folgenden Saison war Wienhold wieder die Nummer eins im Tor des Armeeclubs, mit dem er neben Lothar Hause, Frieder Andrich und Lutz Otto in der Spielzeit 1982/83 die DDR-Vizemeisterschaft einfuhr. Als Ausdruck seiner beständig guten Leistungen steht eine Serie von 96 Punktspielen in Folge vom 25. September 1982 bis zum 10. Mai 1986. Nach der Spielzeit 1987/88

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, in der Vorwärts Frankfurt nach drastischen Sparmaßnahmen der übergeordneten Armeesportvereinigung Vorwärts erneut aus der DDR-Oberliga abstieg, beendete Karl-Heinz Wienhold nach 222 Oberligapunktspielen seine Laufbahn.

Auf internationaler Ebene kam Wienhold im UEFA-Cup auf acht Einsätze für den FC Vorwärts, wo er gegen so namhafte Mannschaften wie den VfB Stuttgart, Werder Bremen, Nottingham Forest und PSV Eindhoven spielte. Auf Einsätze in einer Auswahlmannschaft der DDR kann er nicht verweisen, er erhielt lediglich Einladungen sich auf Abruf bereitzuhalten. Im April 1983 kam es zu einer Kuriosität, er erhielt gleich drei Einladungen (Nationalmannschaft, Olympiaauswahl und Nachwuchsauswahl) zum gleichen Termin.

Anfang der Neunziger Jahre (1992/93) war er für den mittlerweile in Frankfurter FC Viktoria 91 umbenannten Club noch einmal für sechs Spiele in der Fußball-Oberliga Nordost aktiv.